Ich spüre es in vielen Begegnungen: Unsere Gesellschaft steht unter Spannung. Meinungen verhärten sich und das Trennende scheint oft stärker zu sein als das Verbindende. Gerade dann bewegt mich die Frage: Wie steuern wir dagegen – wie kann Gemeinschaft neu wachsen?
In meiner Tätigkeit als Kantonsrat erlebe ich immer wieder intensive, manchmal auch hitzige Debatten. Und ja, ich habe mich dabei auch schon über mein politisches Gegenüber geärgert. Wenn Überzeugungen aufeinanderprallen, wenn Worte verletzen oder Positionen unverständlich erscheinen, fällt das Miteinander nicht leicht. Aber oft kommt nach dem Ärger auch die Einsicht: Es geht nur miteinander.
Denn Politik bedeutet für mich Verantwortung für das Zusammenleben von uns Menschen. Im Parlament sitzen Frauen und Männer mit ganz unterschiedlichen Weiterlesen
«Chasch nöd de Föifer und s’Weggli ha», lautet eine altbekannte Redewendung. Auch wenn sie aus einer Zeit stammt, in der ein Weggli noch einen Fünfer kostete, ist sie uns heute noch geläufig. Viele von uns haben den Spruch vom Weggli und dem Fünfer wohl schon unzählige Male in der Kindheit gehört. Und zu lernen, dass man nicht alles haben kann, fiel uns als Kinder meist schwer – mir ging’s wenigstens so…
Die Wichtigkeit der National- und Ständeratswahlen ist nicht zu unterschätzen: Sie und ich entscheiden, ob wir von Frauen und Männern in Bern vertreten werden, die für die Herausforderungen unseres Landes miteinander konstruktive Lösungen suchen, die dem Wohl des Volkes dienen – oder ob wir Parlamentarierinnen und Parlamentarier haben, die Einzelinteressen vertreten oder gar jede Lösung blockieren.
Mein Votum im Kantonsrat vom 2.10.2017
Die gegenseitigen Vorurteile zwischen «Jung» und «Alt» sind bekannt: Ältere Mitarbeitende seien weniger leistungsfähig, unflexibel und teuer, sagen Junge. Jüngere Mitarbeiter gelten aus Sicht der Älteren dagegen als unerfahren, fordernd und wenig loyal. Doch mit Vorurteilen kommen wir nicht weiter. Auf die Dauer werden Organisationen und Teams nur dann erfolgreich sein, wenn sie mit «Jung» und «Alt» gemeinsam die Zukunft gestalten.
Für eine konstruktive Partnerschaft zwischen Kanton und Gemeinden im Gesetz über die Jugendheime und Pflegekinderfürsorge.
Auf den ersten Blick mag es einleuchtend sein, Grundkompetenzen-Kurse von Drittanbietern nicht mehr zu unterstützen – bei näherem Hinsehen findet die EVP-Fraktion jedoch, dass hier am falschen Ort gespart werden soll: Denn unter dem etwas verschwommenen Titel der «allgemeinen Weiterbildung» werden Kurse unterstützt, in denen Grundkompetenzen z.B. in den Bereichen Lesen und Schreiben und Alltagsmathematik vermittelt werden. Alleine im Kanton Zürich leben gemäss Bundesamt für Statistik rund 80’000 Personen, die eine Weiterbildung in diesen ganz grundlegenden Inhalten 
