Über hanspeterhugentobler

"Mehr gute Nachrichten" - das ist mein Motto. In unserem Land wird auf hohem Niveau gejammert und schlecht geredet. Ich möchte mich für gute Nachrichten engagieren. Meine Motivation: Die gute Nachricht, dass Gott uns Menschen liebt. Aufgewachsen bin ich in Pfäffikon ZH und Horgen. Nach Gymnasium und theol. Studium absolvierte ich die Diplomausbildung Journalismus an der Schweizer Journalistenschule MAZ und bildete mich dann an der Fachhochschule im Bereich Management weiter (Executive Master of Nonprofit-Management). Seit 2003 bin ich Geschäftsführer/CEO von ERF Medien (Schweiz) (www.erf.ch) - der grössten Schweizer Fachredaktion im Bereich Glaube und Gesellschaft für TV, Radio, Internet und Print. Mein Thema sind gute Nachrichten in Medien, Kirche und Gesellschaft. Ich engagiere mich daher neben meinem Hauptberuf als "Medien-Manager" auch politisch als Schulpräsident und Gemeinderat in unserer Gemeinde (mehr dazu auf www.facebook.com/hhugentobler.evp und unter www.schule-pfaeffikon.ch) und ehrenamtlich im Bereich Internet/Video/Audio in unserer reformierten Kirchgemeinde (www.refkirchepfaeffikon.ch).

Auf den Start kommt es an

„Eine starke Kindergartenstufe ist die Basis für einen erfolgreichen Bildungsverlauf unserer Kinder“, unter dieses Motto stellte ich meine Rede als Gast an der 25 Jahre-Jubiläumsfeier des Verbandes Kindergarten Zürich.

Liebe Kindergarten-Lehrpersonen, liebe Gäste, meine Damen und Herren,

ganz herzlichen Dank Frau Fleuti und dem ganzen VKZ-Vorstand für die Einladung! Es ist für mich eine Ehre, gewissermassen an der «silbernen Hochzeit» des VKZ teilnehmen zu dürfen: Herzliche Gratulation!
Und dies als Politiker, mit deren Entscheiden Sie in den letzten 25 Jahren ja wahrlich nicht nur erfreuliche Erfahrungen gemacht haben – und das bis auf den heutigen Tag: Noch immer orientiert sich auch die kantonale Bildungspolitik angesichts der aktuellen politischen Mehrheitsverhältnisse an der alles überstrahlenden Maxime «kostenneutral». Wobei ich «kostenneutral» eher als Weiterlesen

Schluss mit der «Work-Life-Balance»!

Wir haben alle gelernt, «Nein» zu sagen. Das ist eine gute Sache. Überall «Ja» zu sagen und die Kräfte in unzähligen Engagements zu verzetteln, ist keine gute Idee. Aber inzwischen beschleicht mich immer öfters der Gedanke, ob wir vielleicht das «Ja» sagen verlernt haben. Ein Ja zu wertvollen Aufgaben im Dienste unserer Mitmenschen, die auch uns selbst glücklich machen würden. Haben Sie schon einmal versucht, Freiwillige zu gewinnen für eine Aufgabe in einem Verein, in der Kirche oder gar für ein Engagement eines öffentlichen Amtes? Ich kann Ihnen garantieren, dass Sie Dutzende von Absagen erhalten werden – alle mit guten Begründungen, gegen die niemand etwas haben kann: «Ich will genug Zeit haben für Weiterlesen

Erschwingliche Fachhochschulbildung für alle

Die meisten von uns in diesem Saal sind sich vermutlich einig: Die Angebote der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) zur künstlerischen Vorbildung haben sich in den letzten Jahren sehr bewährt. Sie sollen nun mit der heutigen Vorlage im Fachhochschulgesetz verankert werden. Dadurch ist auch die künftige Durchführung dieser wichtigen Vorkurse gewährleistet. Die EVP-Fraktion teilt diese Einschätzung und unterstützt das geplante Vorgehen.

Doch bei der Ausarbeitung dieser an sich guten Vorlage blieb man auf halbem Weg stehen: Obwohl die Vorkurse nun auch gesetzlich als offizielles Fachhochschulangebot verankert werden, verzichtet man nicht darauf, die exorbitanten Kurskosten von bis zu 14’000 Franken pro Studentin und Student und Jahr zu erheben. Einmal mehr eine gute Weiterlesen

Faire kantonale Anstellungen für DAZ-Lehrkräfte

«Alle Lehrpersonen sind gleich, aber einige sind gleicher…»
…daran muss ich beim Thema «kantonale Anstellung der DAZ-Lehrkräfte» unweigerlich denken. Alle Lehrpersonen sind gleich, aber einige sind gleicher – das darf nicht sein. Schluss mit 2 Klassen von Lehrkräften, das hat das Volk vor 4 Jahren mit der Änderung des Lehrpersonalgesetzes sinngemäss bestimmt. Und seit 2015 sind nun alle Lehrpersonen der Volksschule, also auch die mit weniger als 10 Wochenlektionen, einheitlich beim Kanton angestellt…

Von wegen: Da gibt es noch die rund 2000 Deutsch als Zweitsprache-Lehrkräfte. Sie tun zwar einen sehr wichtigen Dienst in unserer Volksschule, sogar einen entscheidend Weiterlesen

„Ich höre immer deutlichere Hilferufe“

Das folgende Interview erschien im Juni 2018 im Magazin des Zürcher Lehrerinnen- und Lehrer-Verbands. Das Gespräch mit mir führte Brigitte Fleuti, Präsidentin des Verbandes Kindergarten Zürich.

Mit drei Vorstössen lancierte Schulpräsident und EVP-Politiker Hanspeter Hugentobler im Kantonsrat die Diskussion über die Situation auf der Kindergartenstufe. Im Interview zeigt er sich besorgt darüber, dass Kindergartenlehrpersonen vor allem in den ersten Monaten immer mehr bis an den Anschlag gefordert sind. Weiterlesen

Ja zur Nationalhymne – nein zu Lehrplandiskussionen im Parlament!

Hand aufs Herz: Beherrschen Sie alle vier Strophen der Nationalhymne?
Am liebsten würde ich die Motionäre mal die Nationalhymne vorsingen lassen, um zu testen, ob bei ihnen das «Erlernen und Singen» der Nationalhymne gefruchtet hat… Ich kann sie nicht auswendig, aber ich habe eine Nationalhymnen-App auf meinem Handy, mit der ich meinem löchrigen Gedächtnis bei Bedarf auf die Sprünge helfen und den Schweizerpsalm-Text nachschauen kann…
Im Ernst: Was für eine schräge Idee, einzelne Lerninhalte im Volksschulgesetz (!!!) zu verankern – legen wir vielleicht nächstens im Gesetz auch noch fest, dass die Schülerinnen und Schüler im Kochunterricht lernen müssen, wie man Dampfnudeln und Fotzelschnitte herstellt?! Und wollen die Motionäre auch gleich noch festlegen, dass im Weiterlesen

Zeitgemässes Nachtnetz für den Kanton Zürich

Das Nachtnetz im Kanton Zürich ist ein Erfolgsmodell, aber es muss dringend verbessert werden, damit die Nachtreisenden nicht das Auto der Nacht-S-Bahn vorziehen. Deshalb habe ich am 18. Juni 2018 folgendes Postulat im Kantonsrat eingereicht:
„Der Regierungsrat wird ersucht aufzuzeigen, wie er das heutige nächtliche ZVV-Angebot zu einem zeitgemässen Nachtnetz für den Kanton Zürich ausbauen kann, das dem heutigen Freizeit- und Ausgehverhalten entspricht, dem internationalen Vergleich mit entsprechenden Metropolregionen standhält und eine Abwanderung der Nachtreisenden zum motorisierten Individualverkehr verhindert. Im Fokus der Weitenentwicklung sollen Weiterlesen