Kantonsrats-Mehrheit gegen Unterstützung des Kindergartens

Am liebsten würde ich an dieser Stelle eine Umfrage über Ihre Kindergarten-Erlebnisse starten: Haben Sie gute Erlebnisse an Ihren Bildungskarrieren-Start im Kindergarten? Also ich erinnere mich noch sehr gut, an meine herzensgute Kindergartenlehrerin, an viel Platz, an unbeschwerte Spielstunden mit dem Krämerladen, an dem wir uns einander immer Rosinen «verkauften» – und diese natürlich auch assen…

Meine Damen und Herren, so unbeschwert ist das Kindergartenerlebnis heute nicht mehr! Als Schulpräsident kann ich Ihnen gerne aus erster Hand berichten, dass sich die Situation stark verändert hat. Durch die Verschiebung des Stichtages der Einschulung werden die Kinder Jahr für Jahr jünger. Im August 2020 werden Kinder in den Weiterlesen

Es ist Zeit für eine stärkere Mitte!

Hervorgehoben

Wir leben in einer Zeit, in der immer mehr Menschen merken: Populismus und Blockaden in der Politik bringen uns nicht weiter. Das beliebte Politiker-Spiel «alle gegen alle» zwischen Nationen, Kantonen, Parteien oder gar einzelnen Menschen führt zu immer grösseren Spannungen in unserer Gesellschaft. Dabei wollen die Menschen, dass Politikerinnen und Politiker sich zusammenraufen und gemeinsam tragfähige Lösungen für die Zukunft erarbeiten.

Daher bin ich überzeugt: Es ist Zeit für eine stärkere Mitte. Für eine Stimme der schweigenden Mehrheit, die sich wie die EVP als Volkspartei versteht und sich Engagiert für eine Vernünftige Politik. Eine solche Politik mag nicht medienwirksam Weiterlesen

Schluss mit der «Work-Life-Balance»!

Wir haben alle gelernt, «Nein» zu sagen. Das ist eine gute Sache. Überall «Ja» zu sagen und die Kräfte in unzähligen Engagements zu verzetteln, ist keine gute Idee. Aber inzwischen beschleicht mich immer öfters der Gedanke, ob wir vielleicht das «Ja» sagen verlernt haben. Ein Ja zu wertvollen Aufgaben im Dienste unserer Mitmenschen, die auch uns selbst glücklich machen würden. Haben Sie schon einmal versucht, Freiwillige zu gewinnen für eine Aufgabe in einem Verein, in der Kirche oder gar für ein Engagement eines öffentlichen Amtes? Ich kann Ihnen garantieren, dass Sie Dutzende von Absagen erhalten werden – alle mit guten Begründungen, gegen die niemand etwas haben kann: «Ich will genug Zeit haben für Weiterlesen

Damit unsere Kinder in guten Händen sind

Der EVP ist es ein Anliegen, dass sowohl Väter wie Mütter in Beruf und Familie tätig sein können. Der Ausbau familienergänzender Betreuungsangebote ist daher schon in unserem Parteiprogramm festgeschrieben. Und wir wollen keine Schülerinnen und Schüler, die über Mittag unbetreut auf dem Pausenplatz eine grosse Tüte Pommes Chips als Mittagessen verzehren, sondern qualitativ hochstehende Betreuungsangebote, in denen unsere nächste Generation gut aufgehoben ist.

Professionelle Tagesstrukturen sind aus dem Angebot einer zeitgemässen Schule daher nicht mehr wegzudenken – und sie werden immer beliebter. Es ist daher nichts Weiterlesen

Querdenker

Querdenker bewegen unsere Welt. Menschen, die es wagen, ausgetretene Pfade zu verlassen, bringen uns alle weiter. Pioniere, die zu neuen Horizonten aufbrechen, bahnen uns allen neue Wege in die Zukunft. Doch Pioniere sind auch unbequem: Sie denken anders – eben quer. Sie stören unsere gewohnte tägliche Routine. Sie stellen unbequeme Fragen, provozieren, werfen uns aus der Bahn. Doch wenn wir die Querdenker in unserem Leben nicht als Bedrohung Weiterlesen

Kirche ist für andere da…

«Kirche ist für andere da»…
…schreibt Kirchenratspräsident Michel Müller im Vorwort des Jahresberichts der reformierten Kirche des Kanton Zürich. Und er meint damit die Zehntausenden von Kirchenmitgliedern, die zwar für sich gerade keine kirchlichen Angebote in Anspruch nehmen, die aber sagen: «Aber für andere ist Kirche wichtig, und das will ich unterstützen!» Ich freue mich, in einem Land, und ganz besonders in einem Kanton zu leben, in dem solche Solidarität gelebt wird. Für andere da sein – dazu rief schon der Zürcher Reformator Zwingli auf – Gemeinwohl vor Privatwohl war seine Forderung, und er war gewissermassen der Weiterlesen

No Billag? Die Schweiz hat Besseres verdient!

Ein JA zur «No-Billag-Initiative» hätte katastrophale Auswirkungen für die Schweizer Medienvielfalt und unsere Demokratie.

Die Initiative tönt verführerisch: «No-Billag» lockt damit, dass wir pro Jahr künftig 365 Franken mehr im Portemonnaie hätten. Doch zu welchem Preis: Ein JA zur «No-Billag»-Initiative wäre das Ende der SRG und ihrer SRF-Radio- und TV-Programme der vier Sprachregionen. Und auch die meisten privaten Radio- und TV-Stationen unseres Landes, von denen viele Billag-Beiträge Weiterlesen