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Vor einigen Jahren nahmen wir als Familie in Berlin an einer Familienführung durch den deutschen Bundestag teil. Bevor wir starteten, fragte der Leiter der Führung: „Was ist eigentlich Politik?“ Niemand wollte sich dazu äussern…
„Politik“: Viele Leute tun sich schwer damit. In den vergangenen Pandemie-Jahren ist kein Tag vergangen, an dem unser Bundesrat nicht in der Kritik stand. Den einen waren die Corona-Massnahmen zu rigoros, den anderen gingen sie zu wenig weit. Mit der Zeit verschärfte sich der Ton, viele machten ihrem Ärger öffentlich Luft. Dabei fiel mir auf: Politik und Staat haben für Weiterlesen
Die Wichtigkeit der National- und Ständeratswahlen ist nicht zu unterschätzen: Sie und ich entscheiden, ob wir von Frauen und Männern in Bern vertreten werden, die für die Herausforderungen unseres Landes miteinander konstruktive Lösungen suchen, die dem Wohl des Volkes dienen – oder ob wir Parlamentarierinnen und Parlamentarier haben, die Einzelinteressen vertreten oder gar jede Lösung blockieren.
Ein JA zur «No-Billag-Initiative» hätte katastrophale Auswirkungen für die Schweizer Medienvielfalt und unsere Demokratie.
Unter dem Titel „Der Kiesel in der Brandung“ schreibt NZZ-Redaktor über das 100-jährige Jubiläum der EVP: „Die Kleinpartei glaubt an ihre Zukunft. Sie tut dies, das der zweite Eindruck, selbstbewusst und ohne jede Verbissenheit. Im Gespräch mit ihren Exponenten fällt bald der Begriff Verantwortungsethik: Die EVP schielt nicht mit ideologischen Parolen auf den Wahlerfolg, sie will mit anderen zusammen etwas erreichen. Insofern sei die EVP die Schweizer Partei, sagt ihr Sekretär Peter Reinhard, und sie sei nie eine Einthemenpartei gewesen. Der abtretende EVP-Präsident Johannes Zollinger ergänzt, der Wille, an Lösungen mitzuarbeiten, setze Charakter, Persönlichkeit und Stil voraus. Sein designierter Nachfolger Hanspeter Hugentobler betont, es brauche ein verbindendes Element in der politischen Mitte.“
«Im Dienste aller» – das war vor einigen Jahren der Werbeslogan der Verwaltungen der politischen Gemeinden im Kanton Zürich. «Im Dienste aller» – an diesen Slogan wurde ich aber auch erinnert, als ich die 5 Berichte der Kirchen und der jüdischen Gemeinschaften las. Sie alle leisten einen grossen Beitrag für unsere Gesellschaft und setzen sich Tag für Tag «im Dienste aller» ein. Und sie tun dies in den unterschiedlichsten Lebenssituationen: Mit Jugendangeboten, mit dem Engagement in Notfall-Careteams, mit Seelsorge in Gefängnissen, mit Beratung und Anlaufstellen im Flughafen, im Bahnhof und im Einkaufszentrum, in der Paarberatung, 


