Ich spüre es in vielen Begegnungen: Unsere Gesellschaft steht unter Spannung. Meinungen verhärten sich und das Trennende scheint oft stärker zu sein als das Verbindende. Gerade dann bewegt mich die Frage: Wie steuern wir dagegen – wie kann Gemeinschaft neu wachsen?
In meiner Tätigkeit als Kantonsrat erlebe ich immer wieder intensive, manchmal auch hitzige Debatten. Und ja, ich habe mich dabei auch schon über mein politisches Gegenüber geärgert. Wenn Überzeugungen aufeinanderprallen, wenn Worte verletzen oder Positionen unverständlich erscheinen, fällt das Miteinander nicht leicht. Aber oft kommt nach dem Ärger auch die Einsicht: Es geht nur miteinander.
Denn Politik bedeutet für mich Verantwortung für das Zusammenleben von uns Menschen. Im Parlament sitzen Frauen und Männer mit ganz unterschiedlichen Weiterlesen
Eigentlich ist der Titel dieser parlamentarischen Initiative eine Selbstverständlichkeit: «Unentgeltlichkeit der Lehrmittel während der Schulpflicht» – oder sollte zumindest eine Selbstverständlichkeit sein…
Den Eltern unter uns ist es hinlänglich bekannt: Das «Drama Hausaufgaben». Es beginnt, wenn Schülerinnen und Schüler nach der Schule zu Hause ihre Hausaufgaben erledigen müssen – und nicht weiter wissen: «Papi/Mami, ich chumme nöd druus, chasch mer hälfe!?»

«Ein Parlament muss nicht effizient sein», ermahnte mich ein erfahrener Kantonsratskollege, als ich mich vor ein paar Jahren als Neuling im Parlament über die langwierige und ineffiziente Debatte mit vielen Rednerinnen und Rednern beschwerte.
«Mehr Freiheit für die Schulen der Gemeinden – weniger zentrale Kantonsvorschriften, die den völlig unterschiedlichen Situationen der Schulen in unseren Dörfern und Städten nicht gerecht werden» – so könnte man diese Vorlage zusammenfassen. Also eine im besten Sinne demokratische und föderalistische Vorlage. Eine Vorlage, die das wohl von den meisten hier drin hochgehaltene Subsidiaritätsprinzip befolgt: Eine Aufgabe ist immer von der kleinsten Einheit zu erledigen. Der Kanton soll also nicht regeln, was die Gemeinde vor Ort situationsgerecht regeln kann.
Die nationalen Wahlen 2019 sind vorbei. Herzlichen Dank allen im Kanton Zürich, die mich mit 14’145 Stimmen auf den ersten Ersatzplatz der EVP-Nationalratsliste gewählt haben!