Unentgeltliche Lehrmittel auch im Gymi

Eigentlich ist der Titel dieser parlamentarischen Initiative eine Selbstverständlichkeit: «Unentgeltlichkeit der Lehrmittel während der Schulpflicht» – oder sollte zumindest eine Selbstverständlichkeit sein…
…denn sie gilt wohl für alle, die die Sekundarschule besuchen, aber nicht für diejenigen, die ihre obligatorischen Schuljahre im Gymnasium absolvieren. Ihnen respektive ihren Eltern werden hohe Kosten überwälzt – für Schulbücher, Laptop, Exkursionen…
…frei nach dem Motto: Wer ans Gymi will, soll bezahlen!
Das ist ungerecht – es kann doch nicht sein, dass nur Jugendliche solventer Eltern das Gymi besuchen, weil die Gebühren auf Weiterlesen

Chancengerechtigkeit für alle

Chancengerechtigkeit ist – in der Theorie! – hier drin wohl allen wichtig.
Begabte Jugendliche auch aus bildungsfernen Familien sollen eine
echte Chance für den Eintritt in ein Gymnasium, eine Fachmittelschule oder eine
Berufsmaturitätsausbildung erhalten.
Aber in der Praxis ist Chancengerechtigkeit in unserem Kanton keine Tatsache. Schauen Sie sich nur die unterschiedlichen Gymi-Quoten in den verschiedenen Gemeinden an.

Das erfolgreiche Projekt «ChagAll» des Gymnasiums Unterstrass zeigt exemplarisch wie Chancengerechtigkeit geht und wie Hindernisse beim Zugang zu Bildung überwunden werden.
Ein Förderprogramm, das leistungswillige und leistungsfähige Jugendliche aus bildungsfernen Familien aufnimmt und sie im Hinblick auf anspruchsvolle Lehren mit BMS oder eine höhere Allgemeinbildung auf Sekundarstufe II unterstützt.
Ein Förderprogramm, das zur gesellschaftlichen Integration beiträgt.
Das alles leistet «ChagAll» in vorbildlicher Weise – und die Regierung soll die Weiterlesen

Bildung stärken statt kürzen!

Die EVP engagiert sich seit Jahrzehnten konsequent für die Bildung der nächsten Generation, denn sie sind die wichtigste Ressource unseres Landes. Daher wird sparen bei der Bildung eine teure Sache für uns alle!

Deshalb …
…sagen wir nein zur Halbierung der neuen Stellen in der Bildungsverwaltung, denen wir als Kantonsrat unlängst die Digitalisierung der Sekundarstufe II dringlich in Auftrag gegeben haben
…sagen wir ja zum nötigen Schulraum-Ausbau und zur unverzögerten Planung und Umsetzung der verschiedenen baulichen Investitionsprojekten von Universität, Fachhochschulen, Mittel- und Berufsschulen
…und sagen wir nein zu den sattsam bekannten alljährlichen Rasenmäher- Weiterlesen

Kein Verzicht auf Schulnoten

Noch selten habe ich bei einem Vorstoss so engagierte spontane Emails erhalten wie bei diesem: Kaum habe ich diese parlamentarische Initiative miteingereicht, wurde ich eingedeckt mit Argumenten pro und contra Noten. Von Noten als untauglichem Belohnungs- und Bestrafungssystem, das nichts mit Lernen zu tun haben, warnten die einen – von einem unabdingbaren und motivierenden Leistungsbeurteilungssystem schwärmten die anderen. Und bei der einen oder anderen Zuschrift drückten unübersehbar auch die persönlichen Noten-Schulerlebnisse (ob gut oder schlecht) durch. Aber daran ist man sich als Bildungspolitiker gewöhnt, in Sachen Bildung fühlen wir uns ja alle kompetent, weil wir mal alle in der Schule waren…

Damit ich Ihnen mein persönliches Erleben mit der Notengebung auch noch gleich weitergegeben habe: Ich war in der gesamten Primarschule mit einem sehr Weiterlesen

JA zur Kanti Wädenswil – JA zu höheren Bildungsbudgets!

Wir Kantonsratsmitglieder reden ja vor allem dann, wenn es etwas zu kritisieren gibt und wenn man der Regierung vorrechnen kann, was sie besser machen sollte… Bei diesem Traktandum rede ich daher nun sehr gerne mal über ein Geschäft, an dem es nichts zu kritisieren gibt – denn das Projekt der Bildungsdirektion überzeugt: Gute Strategie – guter Standort – gute Entwicklungsmöglichkeiten!

• Gute Strategie:
Die Zahl der Mittelschülerinnen und Mittelschüler wächst – vielleicht um 3000, vielleicht um 6000 oder noch mehr. Darüber sollten wir nicht jammern, sondern uns freuen, denn hier wird die nächste Generation ausgebildet, die unsere Aufgaben mal übernimmt und unser Land in die Zukunft führt (und nebenbei: …auch mal unsere AHV bezahlt). Und Weiterlesen

Wie wirken sich die kantonalen Sparmassnahmen auf die Kantonsschulen aus?

Im Rahmen des kantonalen Sparpakets «Leistungsüberprüfung 16» wurden auch die finanziellen Mittel der Kantonsschulen gekürzt. Rückmeldungen aus verschiedenen Kantonsschulen lassen vermuten, dass die neuen finanziellen Vorgaben des Kantons zu einem Qualitätsabbau in den Mittelschulen, zu höheren Gebühren für Eltern und zur Verschlechterung der Arbeitsbedingungen für die Lehrpersonen führen. Zusammen mit Sylvie Matter (SP, Zürich) und Karin Fehr Thoma (Grüne, Uster) habe ich deshalb folgende Fragen an die Regierung gerichtet:

1) Wie beurteilt der Regierungsrat die Tatsache, dass die Kantonsschulen zur Umsetzung der Lü16-Sparmassnahmen Lehrmittelkredite sowie Fachschafts- und Sammlungsbudgets massiv kürzen mussten und damit die nötige Hard- und Software Weiterlesen

Es ist Zeit für das Schulfach „Religion und Kultur“ am Gymnasium!

IMG_4731Sekundarschülerinnen und -schüler müssen seit 2007 das Schulfach „Religion und Kultur“ besuchen – Schülerinnen und Schüler, die nach der 6. Primarschulklasse ins Gymnasium übertreten, haben keinen solchen Unterricht. Deshalb habe ich im Kantonsrat einen Vorstoss eingereicht.
Inzwischen ist die Antwort der Regierung eingegangen – der Link dazu findet sich ganz unten.

Wissen und Kompetenzen zum Bereich «Religion und Kultur» sind für das heutige Zusammenleben von Menschen mit verschiedenen Überzeugungen und religiösen Traditionen unverzichtbar. Sie erweitern den Horizont auf die gegenseitige Prägung von Religion und Kultur und zeigen Herausforderungen und Lösungsansätze für die gemeinsame Verständigung auf. Der Kanton Zürich hat daher bereits 2007 begonnen, ein obligatorisches Fach «Religion und Kultur» an der Volksschule einzuführen, das in der Primar- und in der Sekundarschule inzwischen erfolgreich realisiert ist. Die Lehrplan-Ergänzung «Religion und Kultur für die Sekundarstufe I» hält zur Begründung und Zielsetzung des Faches fest: «Die Vielfalt der Gesellschaft ist mir einem erheblichen Konfliktpotential, aber auch mit Chancen verbunden. Begegnung und Auseinandersetzung mit Religion ist heute ein Weiterlesen