Unterstützung für Kindergärten mit immer jüngeren Kindern

In den Kindergarten eintretende Kinder werden zunehmend jünger. Jedes Jahr wird der Stichtag für die Einschulung aufgrund der Umsetzung der interkantonalen Vereinbarung über die Harmonisierung der obligatorischen Schule (HarmoS-Konkordat) um einen halben Monat vorverschoben. Im August 2020 werden Kinder in den Kindergarten eintreten, die erst wenige Tage zuvor vierjährig geworden sind – bei vorzeitiger Einschulung durch die Eltern sind sie sogar noch jünger.

Gerade diese Kinder brauchen aus entwicklungspsychologischer Sicht mehr Betreuung, Weiterlesen

Kindergartenlehrpersonen haben faire Anstellungen verdient

Kindergartenlehrpersonen leisten einen höchst anspruchsvollen und wertvollen Dienst und legen die Grundlage für den künftigen Schulerfolg der Kinder. Sie tun ihre Aufgabe in einem integrativen Setting in Mehrjahrgangsklassen mit bis zu 24 Kindern, die durch die Verschiebung des Einschulungs-Stichtages immer jünger und betreuungsintensiver werden. Sie haben nur 2 bis 4 Halbklassenlektionen, und als erste Bildungsstufe übernehmen sie oft wichtige Triagefunktionen, dies häufig mit Weiterlesen

Wie wirken sich die kantonalen Sparmassnahmen auf die Kantonsschulen aus?

Im Rahmen des kantonalen Sparpakets «Leistungsüberprüfung 16» wurden auch die finanziellen Mittel der Kantonsschulen gekürzt. Rückmeldungen aus verschiedenen Kantonsschulen lassen vermuten, dass die neuen finanziellen Vorgaben des Kantons zu einem Qualitätsabbau in den Mittelschulen, zu höheren Gebühren für Eltern und zur Verschlechterung der Arbeitsbedingungen für die Lehrpersonen führen. Zusammen mit Sylvie Matter (SP, Zürich) und Karin Fehr Thoma (Grüne, Uster) habe ich deshalb folgende Fragen an die Regierung gerichtet:

1) Wie beurteilt der Regierungsrat die Tatsache, dass die Kantonsschulen zur Umsetzung der Lü16-Sparmassnahmen Lehrmittelkredite sowie Fachschafts- und Sammlungsbudgets massiv kürzen mussten und damit die nötige Hard- und Software Weiterlesen

Zuviele Köche verderben den Brei

Haben Sie auch schon einmal in einem privaten Verein oder einem geschäftlichen Projekt mitgearbeitet, in dem alle alles ein Bisschen machen? Vermutlich ging es Ihnen dabei wie mir dabei auch schon: Innert kürzester Zeit weiss keiner mehr, was zu tun ist, niemand hat den Überblick: Chaos pur! Und in solchen Situationen pflichtet man dem Sprichwort gerne bei: «Zu viele Köche verderben den Brei»

«Zu viele Köche verderben den Brei» – genau in dieses Kapitel gehört die vorliegende Volksinitiative! Die Initiative will tief in die heutige Aufgabenverteilung in Sachen Lehrplan eingreifen: Sie will dazu in der Kantonsverfassung festlegen, dass im Lehrplan nicht nur die grundlegenden Inhalte des Unterrichts, sondern auch die Ziele der Fächer für jedes (!) Schuljahr festgelegt Weiterlesen

SVP blockiert zeitgemässes Mitarbeitendengespräch für Volksschule

mabUnbegreiflich: Die SVP stellte heute einen Ablehnungsantrag gegen meinen Vorstoss für ein zeitgemässes und besseres Mitarbeitendengespräch in der Volksschule. Lehrerinnen und Lehrer, Schulleitungen und Schulpflegen sollen sich also weiterhin mit dem heutigen untauglichen, teuren und wirkungslosen Papiertiger herumschlagen und müssen noch länger auf ein zeitgemässes Mitarbeitendengespräch warten, wie es heute in jedem Unternehmen (und auch bei den übrigen Kantonsangestellten) üblich ist…
Worum geht es? Das aktuelle Mitarbeiterbeurteilungs-System der Zürcher Volksschule ist hoffnungslos veraltet und für Lehrpersonen, Schulleitungen und Schulbehörden gleichermassen ein grosses Ärgernis. So wird bei allen Lehrpersonen alle vier (!) Jahre eine aufwändige «lohnwirksame» Mitarbeiterbeurteilung durchgeführt. Diese ist für alle Beteiligten sehr intensiv: Die Lehrperson erstellt ein Dossier «Unterricht und Planung»,

Weiterlesen

Das Kindswohl muss an erster Stelle stehen!

jugendFür eine konstruktive Partnerschaft zwischen Kanton und Gemeinden im Gesetz über die Jugendheime und Pflegekinderfürsorge.
Um es gleich vorwegzunehmen: Die EVP unterstützt die Vorlage zur «Reparatur» des alten Jugendheim-Gesetzes nach wie vor, denn an der Sachlage hat sich seit unserer letzten Parlamentsdebatte nichts geändert: Seit Jahrzehnten werden Heimaufenthalte von Kindern gemeinsam durch Eltern, Kanton und Gemeinden finanziert. Das ist eingespielte Praxis und hat sich bewährt. Aufgrund eines Bundesgerichtsurteils ist letztes Jahr eine Rechtsunsicherheit entstanden, die nun mittels Gesetzesänderung repariert werden muss, bis das neue Kinder- und Jugendheimgesetz in Kraft tritt, das aktuell in der Kommission für Bildung und Kultur KBIK in der Beratung ist.

Weiterlesen

Die Grenzen der sonderpädagogischen Integration in der Volksschule sind erreicht!

schule_wohinWir haben in der Volksschule die Grenzen der sonderpädagogischen Integration erreicht. Was eigentlich ein gutes Anliegen ist – möglichst viele Kinder in die Regelklasse zu integrieren – wurde in seiner immer absoluteren Umsetzung zur Dauerbelastung ebendieser «Regelklasse». In manchen Klassen ist durch eine zu weit gehende Integration die Durchführung eines geordneten Unterrichtes daher nur noch erschwert möglich – und es werden immer mehr Klassenassistenzen zur «Bändigung» aufwändigerer Kinder eingesetzt; der Verschleiss bei den Lehrerinnen und Lehrern ist gross…

Wir verlangen daher eine Überprüfung der aktuellen Organisation der Sonderpädagogik. Insbesondere soll das aktuell verfolgte Ziel, möglichst alle Weiterlesen