Chancengerechtigkeit für alle

Chancengerechtigkeit ist – in der Theorie! – hier drin wohl allen wichtig.
Begabte Jugendliche auch aus bildungsfernen Familien sollen eine
echte Chance für den Eintritt in ein Gymnasium, eine Fachmittelschule oder eine
Berufsmaturitätsausbildung erhalten.
Aber in der Praxis ist Chancengerechtigkeit in unserem Kanton keine Tatsache. Schauen Sie sich nur die unterschiedlichen Gymi-Quoten in den verschiedenen Gemeinden an.

Das erfolgreiche Projekt «ChagAll» des Gymnasiums Unterstrass zeigt exemplarisch wie Chancengerechtigkeit geht und wie Hindernisse beim Zugang zu Bildung überwunden werden.
Ein Förderprogramm, das leistungswillige und leistungsfähige Jugendliche aus bildungsfernen Familien aufnimmt und sie im Hinblick auf anspruchsvolle Lehren mit BMS oder eine höhere Allgemeinbildung auf Sekundarstufe II unterstützt.
Ein Förderprogramm, das zur gesellschaftlichen Integration beiträgt.
Das alles leistet «ChagAll» in vorbildlicher Weise – und die Regierung soll die Weiterlesen

Bildung stärken statt kürzen!

Die EVP engagiert sich seit Jahrzehnten konsequent für die Bildung der nächsten Generation, denn sie sind die wichtigste Ressource unseres Landes. Daher wird sparen bei der Bildung eine teure Sache für uns alle!

Deshalb …
…sagen wir nein zur Halbierung der neuen Stellen in der Bildungsverwaltung, denen wir als Kantonsrat unlängst die Digitalisierung der Sekundarstufe II dringlich in Auftrag gegeben haben
…sagen wir ja zum nötigen Schulraum-Ausbau und zur unverzögerten Planung und Umsetzung der verschiedenen baulichen Investitionsprojekten von Universität, Fachhochschulen, Mittel- und Berufsschulen
…und sagen wir nein zu den sattsam bekannten alljährlichen Rasenmäher- Weiterlesen

Faire Berufswahl-Chancen statt verfrühter Lehrstellenausschreibungen

Lehrstellen werden immer früher ausgeschrieben und vergeben – das setzt die Schülerinnen und Schüler unnötig unter Druck . In diesem Zusammenhang habe ich im Kantonsrat am 31. Mai 2021 die nachfolgende Anfrage an die Zürcher Kantonsregierung eingereicht.

Im Lehrstellennachweis LENA werden die offenen Lehrstellen seit diesem Jahr neu schon ab dem 1. April ausgeschrieben. Bisher war der Ausschreibungsstart auf den 1. August festgelegt und mit dem im Lehrplan festgelegten Ablauf des Berufswahlprozesses koordiniert. Mit der Vorverschiebung der Lehrstellenausschreibung wird der Berufswahlfahrplan untergraben. Der Druck auf die Jugendlichen steigt massiv, denn sie müssen sich Weiterlesen

Keine Reduktion des Berufsvorbereitungsjahres!

brueckenangebotMein Votum im Zürcher Kantonsrat zur Forderung der Reduktion des Angebots der Berufsvorbereitungsjahre vom 13.6.2016.

Wir alle in diesem Saal sind uns wohl einig: Berufsvorbereitungsjahre sind eine gute Sache!

Berufsvorbereitungsjahre sind als 10. Schuljahr eine wichtige Brücke zwischen Schule und Lehre, sie ermöglichen einen gelingenden Übergang von der Sekundarschule in die Berufslehre.

Mich erstaunt das Ansinnen der Postulanten, das Angebot der bewährten Berufsvorbereitungsjahre zu reduzieren und auch ihre Argumentation, dieses solle nicht als 10. Schuljahr genutzt werden. Ja, wofür denn dann?
In der Tat haben die Berufsvorbereitungsjahre auch gerade eine wichtige Funktion als «10. Schuljahr» für Schülerinnen und Schüler, die noch nicht reif genug sind für die Berufswahl. Statt ohne Lehrstelle nach der obligatorischen Schulzeit in der Weiterlesen

Sparen bei der Zürcher Fachhochschule?

„Aussenaufnahme 2010 frank brüderli“ von Zhaw CC Creator:Frank Bruederli - Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons

„Aussenaufnahme 2010 frank brüderli“ von Zhaw CC Creator:Frank Bruederli – Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons

Mein Votum im Zürcher Kantonsrat gegen einen Sparantrag zur Zürcher Fachhochschule in der Budgetdebatte vom 14.12.2015.

Ich wundere mich schon sehr über diesen Sparantrag: Da notiert man einfach mal 20 Mio CHF Einsparung für die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ZHAW und 10 Mio CHF Einsparung für die Zürcher Hochschule der Künste ZHDK auf einen Zettel, schreibt dann noch salopp „Verzicht auf Wünschbares und ungezügeltes Wachstum“ dazu – und fertig ist der publikumswirksame Sparauftritt!? Seriöse, sachliche Parlamentsarbeit sieht meiner Meinung nach anders aus…
ZHAW und ZHDK haben sorgfältig arbeitende Parlamentarierinnen und Parlamentarier verdient. Denn wir können stolz sein auf diese beiden Hochschulen, sie sind ein Erfolgsmodel, und wir tun gut daran, ihnen Sorge zu tragen! Den Erfolg der ZHAW sehen wir ja gerade darin, dass die Studierendenzahlen zunehmen – in jeder normalen Firma würde man der Leitung dafür gratulieren – wir dagegen reden von „ungezügeltem Wachstum“!? Und wie wollen Sie denn das Wachstum zügeln? Den Absolventen der Berufsmittelschulen ihre Berufsmaturazeugnisse wegnehmen, damit sie sich nicht mehr für die ZHAW anmelden können?!

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