Schluss mit der «Work-Life-Balance»!

Wir haben alle gelernt, «Nein» zu sagen. Das ist eine gute Sache. Überall «Ja» zu sagen und die Kräfte in unzähligen Engagements zu verzetteln, ist keine gute Idee. Aber inzwischen beschleicht mich immer öfters der Gedanke, ob wir vielleicht das «Ja» sagen verlernt haben. Ein Ja zu wertvollen Aufgaben im Dienste unserer Mitmenschen, die auch uns selbst glücklich machen würden. Haben Sie schon einmal versucht, Freiwillige zu gewinnen für eine Aufgabe in einem Verein, in der Kirche oder gar für ein Engagement eines öffentlichen Amtes? Ich kann Ihnen garantieren, dass Sie Dutzende von Absagen erhalten werden – alle mit guten Begründungen, gegen die niemand etwas haben kann: «Ich will genug Zeit haben für Weiterlesen

Mit «Alt» und «Jung» gemeinsam die Zukunft gestalten

handsDie gegenseitigen Vorurteile zwischen «Jung» und «Alt» sind bekannt: Ältere Mitarbeitende seien weniger leistungsfähig, unflexibel und teuer, sagen Junge. Jüngere Mitarbeiter gelten aus Sicht der Älteren dagegen als unerfahren, fordernd und wenig loyal. Doch mit Vorurteilen kommen wir nicht weiter. Auf die Dauer werden Organisationen und Teams nur dann erfolgreich sein, wenn sie mit «Jung» und «Alt» gemeinsam die Zukunft gestalten.

Junge Menschen können mit ihrer flexiblen Art sehr gut auf den raschen Wandel unserer Zeit reagieren, beherrschen das Nebeneinander von parallelen Prozessen meist virtuos und bewegen sich mit Leichtigkeit in den verschiedenen Kanälen digitaler Medien. Ältere Menschen dagegen punkten mit ihrer Erfahrung, dank der sie zu gut Weiterlesen

Die Macht des positiven Denkens

parkhausHaben Sie gewusst, dass schon die Bibel die Macht des positiven Denkens kennt? Im 4. Kapitel des Briefes an die Philipper schreibt der Apostel Paulus: «Orientiert euch an dem, was wahrhaftig, gut und gerecht, was anständig, liebenswert und schön ist. Wo immer ihr etwas Gutes entdeckt, das Lob verdient, darüber denkt nach»
Es fällt auf, dass nur positive Dinge genannt werden. Kein einziger negativer Begriff wird aufgezählt, nicht mal ein schweizerisch-ausgewogenes «sowohl als auch» kommt vor. Paulus rät, wir sollen uns auf das Positive im Leben ausrichten. Er tut dies aus einem einfachen Grund: Dem Weiterlesen

Sparen bei der Zürcher Fachhochschule?

„Aussenaufnahme 2010 frank brüderli“ von Zhaw CC Creator:Frank Bruederli - Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons

„Aussenaufnahme 2010 frank brüderli“ von Zhaw CC Creator:Frank Bruederli – Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons

Mein Votum im Zürcher Kantonsrat gegen einen Sparantrag zur Zürcher Fachhochschule in der Budgetdebatte vom 14.12.2015.

Ich wundere mich schon sehr über diesen Sparantrag: Da notiert man einfach mal 20 Mio CHF Einsparung für die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ZHAW und 10 Mio CHF Einsparung für die Zürcher Hochschule der Künste ZHDK auf einen Zettel, schreibt dann noch salopp „Verzicht auf Wünschbares und ungezügeltes Wachstum“ dazu – und fertig ist der publikumswirksame Sparauftritt!? Seriöse, sachliche Parlamentsarbeit sieht meiner Meinung nach anders aus…
ZHAW und ZHDK haben sorgfältig arbeitende Parlamentarierinnen und Parlamentarier verdient. Denn wir können stolz sein auf diese beiden Hochschulen, sie sind ein Erfolgsmodel, und wir tun gut daran, ihnen Sorge zu tragen! Den Erfolg der ZHAW sehen wir ja gerade darin, dass die Studierendenzahlen zunehmen – in jeder normalen Firma würde man der Leitung dafür gratulieren – wir dagegen reden von „ungezügeltem Wachstum“!? Und wie wollen Sie denn das Wachstum zügeln? Den Absolventen der Berufsmittelschulen ihre Berufsmaturazeugnisse wegnehmen, damit sie sich nicht mehr für die ZHAW anmelden können?!

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What are you FOR?

Kennen Sie den Fernsehspot FOR von Smart? Wenn Sie ihn noch nicht kennen, kann ich Ihnen den Videoclip nur empfehlen. Eigentlich geht es im Video um urbane Mobilität – oder noch konkreter: Um Werbung für die Philosophie der kleinen Smart-Autos. Doch die Aussagen sind so stark und herausfordernd, dass die Autowerbung in den Hintergrund tritt und man den Power-Sätzen des Spots nachzudenken beginnt. Sätze, die man aufs ganze Leben beziehen kann. Sätze, die unser persönliches Leben, das Miteinander in Familie und Nachbarschaft, mein Berufsleben und sogar die Politik verändern könnten. Gespannt? Hier einige Sätze:

What are you FOR?
FOR – das heisst, für etwas zu sein
FOR sind nur drei Buchstaben, aber der Beginn von allem Grossen.
FÜR etwas zu sein, fordert den Status Quo heraus.
FÜR bedeutet: Lass uns zum Mond fliegen, statt zu Hause bleiben.
FÜR ist immer optimistisch und kennt keine Furcht.
FÜR ist eine Kraft, die in jedem von uns steckt.
Sei FÜR etwas – FÜR ein Leben voller Leben.
FÜR die Stadt, die du liebst.
Gegen etwas zu sein, ist einfach
– aber FÜR etwas zu sein, ist eine Haltung, die die Welt verändern kann.

Geniessen Sie das Video und lassen Sie sich herausfordern zur Faszination eines FÜR-Lebens!

„Danke, dass Sie an der Zukunft der Schweiz mitwirken!“

Uetliberg-HPHHaben Sie die Neujahrsansprache von Bundespräsident Didier Burkhalter am Fernsehen miterlebt – und erinnern Sie sich noch an seine Worte? Mich hat seine Rede beeindruckt. Er stand mitten in einer Gruppe mit jugendlichen Lernenden aus seinem Departement und sprach über das Miteinander der Schweiz und der Welt, über die Jugend, die Arbeit und die Zukunft. Ein Satz seiner Rede geht mir heute noch nach, zwei Monate später. Der letzte Satz seiner Rede hiess: „Danke, dass Sie an der Zukunft der Schweiz mitwirken“.

Darum geht es doch: Wie setze ich mich in meinem Lebensalltag für eine gute Zukunft ein?! Einfach nur im bequemen Fernseh-Sessel zu sitzen und zu beurteilen, was „die in Weiterlesen

Die Türe ist offen…

Open Doors

Open Doors (Photo credit: *Fede*)

Kürzlich erzählte mir jemand, bei ihm öffne sich eine Türe zu einer neuen Aufgabe. Und eigentlich würde ihn diese Aufgabe begeistern, aber er wisse nicht, ob er sich das zutrauen solle… Kennen Sie dies auch? Man steht vor einer neuen Aufgabe, aber man weiss nicht, ob man den Entscheid wagen soll. Das Bisherige ist vertraut, das Neue macht Angst, denn man könnte dabei scheitern.

Vor ein paar Jahren stand ich mit ähnlichen Fragen vor einer offenen Tür. Mitten in meine Unsicherheit hinein zitierte ein Freund einen Satz von Sokrates: „Nicht weil es so schwer ist, wagen wir es nicht – weil wir es nicht wagen, ist es so schwer.“ Und er erinnerte mich an Josua aus der Bibel. Dieser junge Mann musste die Leitung des ganzen Volkes Israel übernehmen – das hatte vorher der langjährige und erfahrene Leiter Moses gemacht. Und nun sollte er plötzlich in diese riesigen Fussstapfen treten? Weiterlesen