Sparaktion zu Lasten der Lehrpersonen verhindert

Die Postulanten fordern, dass es den Schulgemeinden freigestellt wird, den vollen Betrag der Einmalzulagen für die Lehrpersonen auszuschöpfen oder nicht. Es handelt sich dabei also vor allem um eine verkappte Sparmassnahme auf Kosten der Lehrpersonen, die sich Tag für Tag mit grossem Engagement für unsere Kinder und Jugendlichen engagieren.

Wir lehnen dieses Ansinnen daher entschieden ab. Wir teilen zudem den Standpunkt der Regierung, dass die Einmalzulagen-Regelung der LPVO erst 2014 durch den Kantonsrat angepasst wurde und sich eine erneute Anpassung nicht aufdränge.  Insbesondere wäre die Änderung nicht mit dem Grundsatz vereinbar, dass Lehrpersonen in reichen und armen Schulgemeinden immer einen gleich hohen Lohn erhalten. In der Tat ist es ist nicht einzusehen, weshalb jede Gemeinde das ohnehin schon komplexe Konstrukt der Einmalzulagen individuell regeln sollte.

Der EVP ist es wichtig, dass Lehrpersonen in Kanton und Gemeinden vertrauenswürdige Arbeitgeber haben und dass der Kanton die Einmalzulagen jedes Jahr verlässlich in normalen Rahmen festlegt – was er leider auch nicht jedes Jahr tut…Die EVP-Fraktion lehnt die dieses Postulat ab – denn wir möchten für unsere Lehrpersonen ein zuverlässiger Arbeitgeber sein!

Votum in der Kantonsratssitzung vom 12.11.18 von EVP-Kantonsrat Hanspeter Hugentobler. Die Ratsmehrheit lehnte das Postulat mit 88 zu 83 Stimmen zugunsten der Lehrpersonen ab – ganz im Sinne der EVP.

Unter Medienberichte können Sie nachlesen, was die Presse über meine Voten und Vorstösse berichtet.

Weitere Infos zu meinen Vorstössen im Kantonsrat finden Sie unter: Kantonsrat Zürich | Mitglieder | Hanspeter Hugentobler (zh.ch)

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