Ich spüre es in vielen Begegnungen: Unsere Gesellschaft steht unter Spannung. Meinungen verhärten sich und das Trennende scheint oft stärker zu sein als das Verbindende. Gerade dann bewegt mich die Frage: Wie steuern wir dagegen – wie kann Gemeinschaft neu wachsen?
In meiner Tätigkeit als Kantonsrat erlebe ich immer wieder intensive, manchmal auch hitzige Debatten. Und ja, ich habe mich dabei auch schon über mein politisches Gegenüber geärgert. Wenn Überzeugungen aufeinanderprallen, wenn Worte verletzen oder Positionen unverständlich erscheinen, fällt das Miteinander nicht leicht. Aber oft kommt nach dem Ärger auch die Einsicht: Es geht nur miteinander.
Denn Politik bedeutet für mich Verantwortung für das Zusammenleben von uns Menschen. Im Parlament sitzen Frauen und Männer mit ganz unterschiedlichen Weiterlesen
Das Schulfach „Religionen, Kulturen, Ethik“ soll eigenständig bleiben. In diesem Zusammenhang habe ich im Kantonsrat zusammen mit meinen EVP-Fraktionskollegen Markus Schaaf und Donato Sconamiglio am 27. Oktober 2025 die nachfolgende Anfrage an die Zürcher Kantonsregierung eingereicht.
Wir leben in herausfordernden Zeiten. Es scheint, als greife die Unsicherheit auch in unserer vermeintlich so sicheren Schweiz zunehmend um sich. Die brutalen Kriege und Konflikte in aller Welt mit unzähligen von Toten und Flüchtenden lassen uns nicht kalt. Das Verhalten der Weltmächte ist unberechenbarer geworden. Die Demokratien sind weltweit unter Druck, die wichtige Funktion der Medien als einstige vierte Gewalt im Staat bröckelt. Der Klimawandel fordert uns heraus und die Umstellung auf erneuerbare Energien geht nicht nur in der Schweiz viel zu langsam. Stark spürbar ist auch die Teuerung: Steigende Mieten, Hypothekarzinsen, Energiekosten, Mehrwertsteuer, Krankenkassenprämien… Die Aussichten auf die Zukunft der Altersvorsorge sind
„Kinder halten uns nicht von Wichtigerem ab. Sie sind das Wi
«Chasch nöd de Föifer und s’Weggli ha», lautet eine altbekannte Redewendung. Auch wenn sie aus einer Zeit stammt, in der ein Weggli noch einen Fünfer kostete, ist sie uns heute noch geläufig. Viele von uns haben den Spruch vom Weggli und dem Fünfer wohl schon unzählige Male in der Kindheit gehört. Und zu lernen, dass man nicht alles haben kann, fiel uns als Kinder meist schwer – mir ging’s wenigstens so…
Wir leben in einem wunderschönen Land. In den Bergferien im letzten Jahr hat mich diese Tatsache neu begeistert. Verschneite Gipfel, klare Bergseen, lichte Wälder, vielfältige Blumenwiesen, gute Luft, erholsame Stille – es war traumhaft! Doch in die Begeisterung mischte sich eine nachdenkliche Stimmung: Die Klimaerwärmung war auch in dieser paradiesischen Gegend unübersehbar. Rasant schmelzende Gletscher, tosende Bergbäche mit enormen Schmelzwassermengen – und beim einstigen
«Yes, we can» – «ja, das können wir!» – der Wahlkampf-Slogan des früheren US-Präsidenten Barack Obama ging um die Welt und elektrisierte Millionen von Menschen. Konnte man wirklich etwas verändern, sich für die Lösung aktueller Probleme einsetzen, einen Beitrag leisten für Gerechtigkeit, Wohlstand, Frieden? «Yes, we can!»
