„Wer in der Demokratie schläft, wacht in der Diktatur auf”

Die Wichtigkeit der National- und Ständeratswahlen ist nicht zu unterschätzen: Sie und ich entscheiden, ob wir von Frauen und Männern in Bern vertreten werden, die für die Herausforderungen unseres Landes miteinander konstruktive Lösungen suchen, die dem Wohl des Volkes dienen – oder ob wir Parlamentarierinnen und Parlamentarier haben, die Einzelinteressen vertreten oder gar jede Lösung blockieren.

Vor vier Jahren lag die Stimmbeteiligung bei 48% – mehr als die Hälfte der Wahlberechtigten unseres Landes haben also darauf verzichtet, ihre parlamentarische Vertretungen in Bern zu bestimmen. Diese Wahlabstinenz könnte man ja als Lob auf Weiterlesen

Querdenker

Querdenker bewegen unsere Welt. Menschen, die es wagen, ausgetretene Pfade zu verlassen, bringen uns alle weiter. Pioniere, die zu neuen Horizonten aufbrechen, bahnen uns allen neue Wege in die Zukunft. Doch Pioniere sind auch unbequem: Sie denken anders – eben quer. Sie stören unsere gewohnte tägliche Routine. Sie stellen unbequeme Fragen, provozieren, werfen uns aus der Bahn. Doch wenn wir die Querdenker in unserem Leben nicht als Bedrohung Weiterlesen

Der Kiesel in der Brandung

Unter dem Titel „Der Kiesel in der Brandung“ schreibt NZZ-Redaktor über das 100-jährige Jubiläum der EVP: „Die Kleinpartei glaubt an ihre Zukunft. Sie tut dies, das der zweite Eindruck, selbstbewusst und ohne jede Verbissenheit. Im Gespräch mit ihren Exponenten fällt bald der Begriff Verantwortungsethik: Die EVP schielt nicht mit ideologischen Parolen auf den Wahlerfolg, sie will mit anderen zusammen etwas erreichen. Insofern sei die EVP die Schweizer Partei, sagt ihr Sekretär Peter Reinhard, und sie sei nie eine Einthemenpartei gewesen. Der abtretende EVP-Präsident Johannes Zollinger ergänzt, der Wille, an Lösungen mitzuarbeiten, setze Charakter, Persönlichkeit und Stil voraus. Sein designierter Nachfolger Hanspeter Hugentobler betont, es brauche ein verbindendes Element in der politischen Mitte.“

Die Macht des positiven Denkens

parkhausHaben Sie gewusst, dass schon die Bibel die Macht des positiven Denkens kennt? Im 4. Kapitel des Briefes an die Philipper schreibt der Apostel Paulus: «Orientiert euch an dem, was wahrhaftig, gut und gerecht, was anständig, liebenswert und schön ist. Wo immer ihr etwas Gutes entdeckt, das Lob verdient, darüber denkt nach»
Es fällt auf, dass nur positive Dinge genannt werden. Kein einziger negativer Begriff wird aufgezählt, nicht mal ein schweizerisch-ausgewogenes «sowohl als auch» kommt vor. Paulus rät, wir sollen uns auf das Positive im Leben ausrichten. Er tut dies aus einem einfachen Grund: Dem Weiterlesen

Friede auf Erden?

KircheHand aufs Herz: Wie feiern Sie nach den Krisenereignissen der letzten Monate Weihnachten? Haben Sie so einfach Lust, Weihnachtslieder zu singen und den berühmten Slogan der Engel „Friede auf Erden“ zu hören, wie ihn die Weihnachtsgeschichte im Lukas-Evangelium berichtet? Wie kann man denn überhaupt gemütlich Weihnachten feiern angesichts des grossen Leides von Terroranschlägen, Kriegen, Krankheiten, wirtschaftlichen Krisen und persönlichen Tragödien der vergangenen Zeit? Ist es nicht zynisch, nun die Beine hochzulegen, gemütlich eine Kerze anzuzünden, einen Zimtstern auf der Zunge zergehen zu lassen und dazu sanfte Weihnachtsmusik zu hören: „Friede auf Erden“?

Auch bei ERF Medien fragen wir uns: Sollen wir in Krisenzeiten nur rund um diese Ereignisse berichten? Oder dürfen – oder sogar müssen? – wir auch über die ganz normalen Lebensthemen aus unserem Umfeld reden? Sogar dann, wenn sie so positiv Weiterlesen

Zürcher Wahlen: Herzlichen Dank!

HanspeterHugentobler_in_den_KantonsratDie Zürcher Kantonswahlen 2015 sind beendet – 32,65% der Wahlberechtigten haben gewählt, wer das Miteinander in unserem Kanton in den kommenden vier Jahren prägen wird. Die EVP-Kantonsratsfraktion kann neu mit 8 statt 7 Mitgliedern mithelfen, dass zukunftsorientierte Lösungen gefunden werden können. Herzlichen Dank für das Vertrauen in die EVP – und herzlichen Dank auch allen Wählerinnen und Wählern aus Pfäffikon und dem Bezirk Pfäffikon, die mir ihre Stimme gegeben haben, so dass ich mich für die nächsten vier Jahre als erster Ersatz-Kandidat bereithalten kann. Und nun freuen wir uns auf einige Monate ohne Wahlplakate… 🙂

Es guets Nöis!?!

5liberEs war nach den eidgenössischen Volksabstimmungen zur Ecopop-Initiative. Alt-Nationalrat Franz Steinegger wird im Tagesgespräch von SRF 1 zur Situation der Schweiz in Europa befragt. Mit Interesse verfolge ich die fundierten Antworten des langjährigen FDP-Politikers. Zum Schluss des Interviews fragt Susanne Brunner Franz Steinegger, wie zuversichtlich er sei, dass es in der ganzen Thematik eine Lösung gebe. Steineggers Antwort lässt mich aufhorchen: Er sehe die Lösung nicht ganz konkret, aber er sage immer: „Die Schweiz wird von der Vorsehung Gottes auch noch geleitet“.

Welch ein Interview-Schlusspunkt, den Franz Steinegger mit diesem Wort setzt. „Vorsehung Gottes“ ist das Stichwort. In aller Demut erkennt er an, dass es nicht die Politiker und auch nicht wir als Bürgerinnen und Bürger sind, die alles im Griff haben. Nein, wir können uns einem Gott anvertrauen, der vor-sorgt.

Mit dem Ausdruck „Vorsehung“ erinnert er an die markanten Worte, die auf dem Rand jedes Fünflibers eingeprägt sind: „Dominus providebit“ – „Der Herr wird vorsorgen“. „Providebit“ kommt vom lateinischen Verb „providere“, das für Begriffe steht wie „vorhersehen, voraussehen, Vorsorge treffen, Sorge tragen, sorgen für“.

„Dominus providebit“ – zwei kurze Worte mit Langzeitwirkung. Wenn Sie das nächste Mal einen Fünfliber aus Ihrem Portemonnaie nehmen, dann werfen Sie doch einen Blick auf den Rand der Münze und lassen Sie sich daran erinnern: Wir haben einen Gott, der für uns sorgt.

Ich wünsche Ihnen ein gutes, sorgenarmes neues Jahr!