Mutmacher

Schwarzmaler haben in diesen Tagen Hochkonjunktur. Eine düstere Pandemie-Prognose jagt die andere. Kaum gibt es einen Silberstreifen am Horizont über die Impferfolge, zerstört eine Meldung über eine neue Virusmutation die aufkeimende Hoffnung wieder. Zwar zeigen Epidemiologien oft mehrere und auch optimistischere Szenarien auf, aber in unseren Köpfen nisten sich meist die schlimmsten Prognosen ein. Und längst haben Epidemiologie-Fachleute und Politikerinnen und Politiker gemerkt, dass Schwarzmalerei umso mehr Aufmerksamkeit generiert, je düsterer und krasser sie formuliert ist.

Doch wenn wir in unseren Gedanken immer mehr in eine dunkle Welt düsterer Zukunftsszenarien eintauchen, verlieren wir nur allzu rasch Hoffnung und Lebensmut. Umso wertvoller sind Menschen, die uns mitten in der Krise zur Seite stehen, auch Weiterlesen

Die Macht des positiven Denkens

parkhausHaben Sie gewusst, dass schon die Bibel die Macht des positiven Denkens kennt? Im 4. Kapitel des Briefes an die Philipper schreibt der Apostel Paulus: «Orientiert euch an dem, was wahrhaftig, gut und gerecht, was anständig, liebenswert und schön ist. Wo immer ihr etwas Gutes entdeckt, das Lob verdient, darüber denkt nach»
Es fällt auf, dass nur positive Dinge genannt werden. Kein einziger negativer Begriff wird aufgezählt, nicht mal ein schweizerisch-ausgewogenes «sowohl als auch» kommt vor. Paulus rät, wir sollen uns auf das Positive im Leben ausrichten. Er tut dies aus einem einfachen Grund: Dem Weiterlesen

Mutmacher verändern die Welt

Official photographic portrait of US President...

Official photographic portrait of US President Barack Obama (born 4 August 1961; assumed office 20 January 2009) (Photo credit: Wikipedia)

Barack Obamas Rede zur Wiederwahl hat mich fasziniert. Denn sie zeigt einmal mehr eine der grossen Stärken auf, die Amerikaner haben: Mut machen. Während wir Schweizerinnen und Schweizer schon beim Auftreten von kleinen Problemen auf hohem Lebensstandard-Niveau jammern und uns mit unserer Kritik gegenseitig blockieren, sehen Amerikaner auch in schwierigsten Situationen neue Chancen und Hoffnung für die Zukunft.

Ein Beispiel: Ich lande auf einem Flughafen in den USA und erkundige mich bei einem Amerikaner nach dem Weg – und sofort ergibt sich ein Gespräch. Der Amerikaner erkundigt sich, woher ich komme, gibt Tipps für die Reise und –  obwohl ich mehrmals nach den richtigen englischen Worten suchen muss – ermutigt mich mit den Worten: „Du sprichst gut Englisch!“ Und auch wenn ich selber weiss, dass mein Englisch nicht so perfekt ist, Weiterlesen