
«Als soziales Wesen ist der Mensch auf einen Kreis von Menschen angewiesen, zu denen er volles Vertrauen haben darf. Die Familie übernimmt diese Funktion in vielen Fällen und leistet dadurch auch für die Gesellschaft einen wertvollen Beitrag. Es ist daher wichtig, die Familie in einem gewandelten Umfeld funktionsfähig zu halten.»
Diese 3 Sätze aus dem EVP-Parteiprogramm möchte ich an den Anfang unserer Debatte zur Kinderbetreuung stellen. Und viele von Ihnen hier drin gehen wohl mit mir einig, dass es entscheidend ist für unsere Gesellschaft, dass wir die Existenz von Familien sichern, denn viele Familien stehen heute kräftemässig, finanziell und sozial Weiterlesen
Am liebsten würde ich an dieser Stelle eine Umfrage über Ihre Kindergarten-Erlebnisse starten: Haben Sie gute Erlebnisse an Ihren Bildungskarrieren-Start im Kindergarten? Also ich erinnere mich noch sehr gut, an meine herzensgute Kindergartenlehrerin, an viel Platz, an unbeschwerte Spielstunden mit dem Krämerladen, an dem wir uns einander immer Rosinen «verkauften» – und diese natürlich auch assen…
Der EVP ist es ein Anliegen, dass sowohl Väter wie Mütter in Beruf und Familie tätig sein können. Der Ausbau familienergänzender Betreuungsangebote ist daher schon in unserem Parteiprogramm festgeschrieben. Und wir wollen keine Schülerinnen und Schüler, die über Mittag unbetreut auf dem Pausenplatz eine grosse Tüte Pommes Chips als Mittagessen verzehren, sondern qualitativ hochstehende Betreuungsangebote, in denen unsere nächste Generation gut aufgehoben ist.
Mein Votum im Kantonsrat vom 2.10.2017
Hand auf’s Herz, liebe Väter: Hat Ihnen persönlich bei der Geburt Ihrer Kinder ein freier Tag gereicht, um Ihre Partnerin bei der Geburt zu begleiten, Behördengänge zu erledigen, Verwandte und Freunde zu informieren und sich dann gemeinsam mit Ihrer Frau in die neue Eltern-Rolle einzuleben? Wohl kaum – und dennoch erhalten in unserer reichen Schweiz frischgebackene Väter von Gesetzes wegen einen einzigen (!) freien Tag. Diese knausrige Regelung stammt aus einer längst vergangenen Zeit, in der Kindererziehung Frauen- und Geldverdienen Männersache war. Unglaublich finde ich es daher, dass
Für eine konstruktive Partnerschaft zwischen Kanton und Gemeinden im Gesetz über die Jugendheime und Pflegekinderfürsorge.
