Schluss mit der «Work-Life-Balance»!

Wir haben alle gelernt, «Nein» zu sagen. Das ist eine gute Sache. Überall «Ja» zu sagen und die Kräfte in unzähligen Engagements zu verzetteln, ist keine gute Idee. Aber inzwischen beschleicht mich immer öfters der Gedanke, ob wir vielleicht das «Ja» sagen verlernt haben. Ein Ja zu wertvollen Aufgaben im Dienste unserer Mitmenschen, die auch uns selbst glücklich machen würden. Haben Sie schon einmal versucht, Freiwillige zu gewinnen für eine Aufgabe in einem Verein, in der Kirche oder gar für ein Engagement eines öffentlichen Amtes? Ich kann Ihnen garantieren, dass Sie Dutzende von Absagen erhalten werden – alle mit guten Begründungen, gegen die niemand etwas haben kann: «Ich will genug Zeit haben für Weiterlesen

Damit unsere Kinder in guten Händen sind

Der EVP ist es ein Anliegen, dass sowohl Väter wie Mütter in Beruf und Familie tätig sein können. Der Ausbau familienergänzender Betreuungsangebote ist daher schon in unserem Parteiprogramm festgeschrieben. Und wir wollen keine Schülerinnen und Schüler, die über Mittag unbetreut auf dem Pausenplatz eine grosse Tüte Pommes Chips als Mittagessen verzehren, sondern qualitativ hochstehende Betreuungsangebote, in denen unsere nächste Generation gut aufgehoben ist.

Professionelle Tagesstrukturen sind aus dem Angebot einer zeitgemässen Schule daher nicht mehr wegzudenken – und sie werden immer beliebter. Es ist daher nichts Weiterlesen

Querdenker

Querdenker bewegen unsere Welt. Menschen, die es wagen, ausgetretene Pfade zu verlassen, bringen uns alle weiter. Pioniere, die zu neuen Horizonten aufbrechen, bahnen uns allen neue Wege in die Zukunft. Doch Pioniere sind auch unbequem: Sie denken anders – eben quer. Sie stören unsere gewohnte tägliche Routine. Sie stellen unbequeme Fragen, provozieren, werfen uns aus der Bahn. Doch wenn wir die Querdenker in unserem Leben nicht als Bedrohung Weiterlesen

Kirche ist für andere da…

«Kirche ist für andere da»…
…schreibt Kirchenratspräsident Michel Müller im Vorwort des Jahresberichts der reformierten Kirche des Kanton Zürich. Und er meint damit die Zehntausenden von Kirchenmitgliedern, die zwar für sich gerade keine kirchlichen Angebote in Anspruch nehmen, die aber sagen: «Aber für andere ist Kirche wichtig, und das will ich unterstützen!» Ich freue mich, in einem Land, und ganz besonders in einem Kanton zu leben, in dem solche Solidarität gelebt wird. Für andere da sein – dazu rief schon der Zürcher Reformator Zwingli auf – Gemeinwohl vor Privatwohl war seine Forderung, und er war gewissermassen der Weiterlesen

No Billag? Die Schweiz hat Besseres verdient!

Ein JA zur «No-Billag-Initiative» hätte katastrophale Auswirkungen für die Schweizer Medienvielfalt und unsere Demokratie.

Die Initiative tönt verführerisch: «No-Billag» lockt damit, dass wir pro Jahr künftig 365 Franken mehr im Portemonnaie hätten. Doch zu welchem Preis: Ein JA zur «No-Billag»-Initiative wäre das Ende der SRG und ihrer SRF-Radio- und TV-Programme der vier Sprachregionen. Und auch die meisten privaten Radio- und TV-Stationen unseres Landes, von denen viele Billag-Beiträge Weiterlesen

JA zum neuen Kinder- und Jugendheimgesetz – zum Wohl der Kinder!

Mein Votum im Kantonsrat vom 2.10.2017
Auch wenn heute in diesem Saal wohl morgenfüllend und emotional über das Kinder- und Jugendheimgesetz debattiert wird, möchte ich zu Beginn eines festhalten: In den Kinder- und Jugendheimen in unserem Kanton wird gute und wichtige Arbeit geleistet! Wir machen also nicht ein neues Gesetz, weil die Heime ihren Job nicht gut machen würden. Ganz im Gegenteil: In den Kinder- und Jugendheimen, ganz generell in den sozial- und sonderpädagogischen Organisationen in unserem Kanton tun Tausende von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unterschiedlichster Berufe Weiterlesen

Familien stärken – JA zum Vaterschaftsurlaub!

Hand auf’s Herz, liebe Väter: Hat Ihnen persönlich bei der Geburt Ihrer Kinder ein freier Tag gereicht, um Ihre Partnerin bei der Geburt zu begleiten, Behördengänge zu erledigen, Verwandte und Freunde zu informieren und sich dann gemeinsam mit Ihrer Frau in die neue Eltern-Rolle einzuleben? Wohl kaum – und dennoch erhalten in unserer reichen Schweiz frischgebackene Väter von Gesetzes wegen einen einzigen (!) freien Tag. Diese knausrige Regelung stammt aus einer längst vergangenen Zeit, in der Kindererziehung Frauen- und Geldverdienen Männersache war. Unglaublich finde ich es daher, dass Weiterlesen

Zuviele Köche verderben den Brei

Haben Sie auch schon einmal in einem privaten Verein oder einem geschäftlichen Projekt mitgearbeitet, in dem alle alles ein Bisschen machen? Vermutlich ging es Ihnen dabei wie mir dabei auch schon: Innert kürzester Zeit weiss keiner mehr, was zu tun ist, niemand hat den Überblick: Chaos pur! Und in solchen Situationen pflichtet man dem Sprichwort gerne bei: «Zu viele Köche verderben den Brei»

«Zu viele Köche verderben den Brei» – genau in dieses Kapitel gehört die vorliegende Volksinitiative! Die Initiative will tief in die heutige Aufgabenverteilung in Sachen Lehrplan eingreifen: Sie will dazu in der Kantonsverfassung festlegen, dass im Lehrplan nicht nur die grundlegenden Inhalte des Unterrichts, sondern auch die Ziele der Fächer für jedes (!) Schuljahr festgelegt Weiterlesen

Mit «Alt» und «Jung» gemeinsam die Zukunft gestalten

handsDie gegenseitigen Vorurteile zwischen «Jung» und «Alt» sind bekannt: Ältere Mitarbeitende seien weniger leistungsfähig, unflexibel und teuer, sagen Junge. Jüngere Mitarbeiter gelten aus Sicht der Älteren dagegen als unerfahren, fordernd und wenig loyal. Doch mit Vorurteilen kommen wir nicht weiter. Auf die Dauer werden Organisationen und Teams nur dann erfolgreich sein, wenn sie mit «Jung» und «Alt» gemeinsam die Zukunft gestalten.

Junge Menschen können mit ihrer flexiblen Art sehr gut auf den raschen Wandel unserer Zeit reagieren, beherrschen das Nebeneinander von parallelen Prozessen meist virtuos und bewegen sich mit Leichtigkeit in den verschiedenen Kanälen digitaler Medien. Ältere Menschen dagegen punkten mit ihrer Erfahrung, dank der sie zu gut Weiterlesen

Das Kindswohl muss an erster Stelle stehen!

jugendFür eine konstruktive Partnerschaft zwischen Kanton und Gemeinden im Gesetz über die Jugendheime und Pflegekinderfürsorge.
Um es gleich vorwegzunehmen: Die EVP unterstützt die Vorlage zur «Reparatur» des alten Jugendheim-Gesetzes nach wie vor, denn an der Sachlage hat sich seit unserer letzten Parlamentsdebatte nichts geändert: Seit Jahrzehnten werden Heimaufenthalte von Kindern gemeinsam durch Eltern, Kanton und Gemeinden finanziert. Das ist eingespielte Praxis und hat sich bewährt. Aufgrund eines Bundesgerichtsurteils ist letztes Jahr eine Rechtsunsicherheit entstanden, die nun mittels Gesetzesänderung repariert werden muss, bis das neue Kinder- und Jugendheimgesetz in Kraft tritt, das aktuell in der Kommission für Bildung und Kultur KBIK in der Beratung ist.

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