«Mehr Freiheit für die Schulen der Gemeinden – weniger zentrale Kantonsvorschriften, die den völlig unterschiedlichen Situationen der Schulen in unseren Dörfern und Städten nicht gerecht werden» – so könnte man diese Vorlage zusammenfassen. Also eine im besten Sinne demokratische und föderalistische Vorlage. Eine Vorlage, die das wohl von den meisten hier drin hochgehaltene Subsidiaritätsprinzip befolgt: Eine Aufgabe ist immer von der kleinsten Einheit zu erledigen. Der Kanton soll also nicht regeln, was die Gemeinde vor Ort situationsgerecht regeln kann.
Und diese Situation in der Volksschule hat sich in den letzten Jahren in vielen Gemeinden massiv verändert: Die Aufgabenlast von Schulpflege, Schulleitungen, Schulverwaltung und Lehrpersonen hat massiv zugenommen. Die Schule muss immer mehr gesamtgesellschaftliche Aufgaben übernehmen, Erziehungs- und Weiterlesen
Am liebsten würde ich an dieser Stelle eine Umfrage über Ihre Kindergarten-Erlebnisse starten: Haben Sie gute Erlebnisse an Ihren Bildungskarrieren-Start im Kindergarten? Also ich erinnere mich noch sehr gut, an meine herzensgute Kindergartenlehrerin, an viel Platz, an unbeschwerte Spielstunden mit dem Krämerladen, an dem wir uns einander immer Rosinen «verkauften» – und diese natürlich auch assen…
Die Postulanten fordern, dass es den Schulgemeinden freigestellt wird, den vollen Betrag der Einmalzulagen für die Lehrpersonen auszuschöpfen oder nicht. Es handelt sich dabei also vor allem um eine verkappte Sparmassnahme auf Kosten der Lehrpersonen, die sich Tag für Tag mit grossem Engagement für unsere Kinder und Jugendlichen engagieren.
«Alle Lehrpersonen sind gleich, aber einige sind gleicher…»
Das folgende Interview erschien im Juni 2018 im Magazin des Zürcher Lehrerinnen- und Lehrer-Verbands. Das Gespräch mit mir führte Brigitte Fleuti, Präsidentin des Verbandes Kindergarten Zürich.
Hand aufs Herz: Beherrschen Sie alle vier Strophen der Nationalhymne?
In den Kindergarten eintretende Kinder werden zunehmend jünger. Jedes Jahr wird der Stichtag für die Einschulung aufgrund der Umsetzung der interkantonalen Vereinbarung über die Harmonisierung der obligatorischen Schule (HarmoS-Konkordat) um einen halben Monat vorverschoben. Im August 2020 werden Kinder in den Kindergarten eintreten, die erst wenige Tage zuvor vierjährig geworden sind – bei vorzeitiger Einschulung durch die Eltern sind sie sogar noch jünger.
Kindergartenkinder sind uns wichtig – Kindergartenlehrpersonen sind es auch! Im Sinne einer fairen Anstellung habe ich am 15. Januar 2018 folgende Motion im Kantonsrat eingereicht: