Keine Reduktion des Berufsvorbereitungsjahres!

brueckenangebotMein Votum im Zürcher Kantonsrat zur Forderung der Reduktion des Angebots der Berufsvorbereitungsjahre vom 13.6.2016.

Wir alle in diesem Saal sind uns wohl einig: Berufsvorbereitungsjahre sind eine gute Sache!

Berufsvorbereitungsjahre sind als 10. Schuljahr eine wichtige Brücke zwischen Schule und Lehre, sie ermöglichen einen gelingenden Übergang von der Sekundarschule in die Berufslehre.

Mich erstaunt das Ansinnen der Postulanten, das Angebot der bewährten Berufsvorbereitungsjahre zu reduzieren und auch ihre Argumentation, dieses solle nicht als 10. Schuljahr genutzt werden. Ja, wofür denn dann?
In der Tat haben die Berufsvorbereitungsjahre auch gerade eine wichtige Funktion als «10. Schuljahr» für Schülerinnen und Schüler, die noch nicht reif genug sind für die Berufswahl. Statt ohne Lehrstelle nach der obligatorischen Schulzeit in der Weiterlesen

Mach’ mal Pause vor dem Schlafengehen!

MuedigkeitRund die Hälfte der Schweizer Jugendlichen fühlt sich unter der Woche nicht oder eher nicht erholt. Das hält der JAMESfocus-Bericht der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ZHAW fest. Im Rahmen der JAMES-Studie werden Jugendliche im Alter von12 bis 19 Jahren über ihr Medienverhalten befragt – und aktuell wurde nun der Zusammenhang zwischen der Mediennutzung und der Schlafqualität untersucht.

Schlafmangel kann ganz verschiedene Ursachen haben – gerade bei Jugendlichen. In der Pubertät kommt es bei Jugendlichen zu einer Verschiebung der Schlafphase – sie sind abends länger wach. Im Gegensatz dazu beginnt der Unterricht in den weiterführenden Schulen oft sehr früh; dazu kommt Leistungsdruck, Anforderungen des Weiterlesen

Nacht-S-Bahn auch für den Bezirk Pfäffikon

Nachtnetz66 Minuten von Winterthur nach Pfäffikon und 94 Minuten nach Bauma – für ein besseres Nachtnetz habe ich im Kantonsrat einen Vorstoss eingereicht.

Das ZVV-Nachtnetz ist ein Erfolgsmodell. Mit einem attraktiven Netz leistet der ZVV einen wichtigen Beitrag für sichere Freizeit-Mobilität auch während den Nachstunden, überzeugt insbesondere Jugendliche von den Vorzügen des öffentlichen Verkehrs und leistet mit den mehr als kostendeckenden Nachtlinien erst noch einen Beitrag an den defizitären Tagesbetrieb.

Umso unverständlicher ist es, dass der Bezirk Pfäffikon nur über ein schlechtes Nachtnetz verfügt. Ein Blick auf die Nachtnetz-Karte zeigt augenfällig, dass in keinem Gebiet des Kantons auf so grosser Fläche eine Nacht-S-Bahn fehlt. Stattdessen werden Ortschaften wie Pfäffikon oder Hittnau mit dem Nacht-Bus N72 ab Schwerzenbach erschlossen. Dieser muss Volketswil, Gutenswil, Freudwil, Wermatswil, Pfäffikon, Hittnau und Saland abdecken und ist entsprechend gut ausgelastet und oft Weiterlesen

Mit Kindern und Jugendlichen in der neuen Medienwelt

youthsmartphone2Unsere Kinder und Jugendlichen wachsen mit den neuen Medien auf. Sie brauchen dabei Eltern und Bezugspersonen, die ihnen einen gesunden Umgang mit der Online-Welt vorleben.

Das Internet ist zu unserem ständigen Begleiter geworden. Menschen konsumieren Medien – immer und überall. Das Informationsangebot im Internet ist gigantisch – man schätzt das weltweite Datenaufkommen auf 1 Exabyte pro Tag – das sind 1‘000‘000‘000‘000‘000‘000 Zeichen. Soziale Medien entwickeln sich rasant; pro Minute werden 700‘000 Statusmeldungen und 500‘000 Kommentare geschrieben. Inzwischen beträgt der durchschnittliche Medienkonsum in der Deutschschweiz 461 Minuten – pro Tag!

Die neue Medienwelt hat sich rasant bei uns allen durchgesetzt – und unsere Kids sind mittendrin! 97% der Jugendlichen besitzen ein Smartphone, das sie als Weiterlesen

Damit unsere Kindern in guten Händen sind…

Kind_pMein Votum im Zürcher Kantonsrat zur Einzelinitiative “Jokertage für alle” vom 16.11.2015.
Primarschülerinnen und –schüler, die über Mittag unbetreut auf dem Pausenplatz eine grosse Tüte Pommes Chips als Mittagessen verzehren…
…dieses traurige Bild von einem unserer Schulhäuser, das ich vor der Einführung der Betreuungsangebot in unserer Schulgemeinde erlebt habe, werde ich nicht vergessen. Heute haben wir ein überzeugendes Betreuungsangebot mit gutem Personal, zweckmässigen Räumen und gesunden Mahlzeiten. Mit einem Wort: Professionelle Tagesstrukturen sind aus dem Angebot einer zeitgemässen Schule nicht mehr wegzudenken – und sie werden immer beliebter. Es ist daher nichts als logische Konsequenz, dass man sich heute über die Weiterentwicklung der Tagesstrukturen zu Halb-Tagesschulen Gedanken macht.

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Immer online, aber mitten im Leben

youthsmartphone1Für junge Erwachsene ist das Internet unverzichtbar, das Smartphone ist zum Top-Gegenstand geworden. Dennoch bewegt sich die „Generation Internet“ auch gekonnt in der analogen Welt. Über das Verhalten und die Entwicklung der „Digital Natives“ – der ersten Generation also, die mit der digitalen Welt aufgewachsen ist – gibt es zahlreiche Spekulationen und Prognosen. Das Credit Suisse Jugendbarometer hat nun die Generation der 16- bis 25-Jährigen systematisch untersucht. Die Studie wurde parallel in der Schweiz, in den USA, in Brasilien und in Singapur durchgeführt.

Um es gleich vorwegzunehmen: Die 16- bis 15-Jährigen tragen ihren Namen „Generation Internet“ zu Recht. 85% der Befragten finden, das Internet spiele eine Weiterlesen

Ja zu Jokertagen an den Mittelschulen

JokertageMein Votum im Zürcher Kantonsrat zur Einzelinitiative „Jokertage für alle“ vom 26.10.2015.
Wann haben Sie das letzte Mal mitten im Arbeitsalltag einen freien Tag eingezogen?
Sie haben streng gearbeitet, waren immer herausgefordert – und haben sich dann einen Tag der Entspannung gegönnt. Mitten in der Woche, während andere arbeiten mussten haben Sie alleine, oder zusammen mit Freunden oder Familie einen freien Tag eingelegt. Und abends haben Sie sich entspannt gefühlt wie nach einer Woche Ferien. Warum sollten Sie diese kleinen Oasen anderen nicht gönnen…?
Ganz grundsätzlich müsste man die Initiative der Jugendlichen nur schon darum unterstützen, weil ihre staatsbürgerliche Initiative lobenswert ist.

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