Moderator Markus Lanz in der letzten „Wetten dass…?“-Sendung im Dezember 2014
Internet und Smartphone sind zu einem ganz selbstverständlichen Bestandteil unseres Alltags geworden. Wir wachsen dabei so in die neue Medienwelt hinein, dass wir fast vergessen, wie grundlegend der aktuelle Umbruch nicht nur unser Medienverhalten, sondern unsere ganze Gesellschaft verändert.
6. August 1991: Am CERN in Genf wird das World Wide Web öffentlich – ein erster Webserver nimmt seinen Dienst auf. Noch nicht einmal 25 Jahre später blicken wir auf eine rasante Entwicklung zurück. So verzeichnet man heute ein weltweites Datenaufkommen von einem Exabyte pro Tag – in Worten sind dies 1‘000‘000‘000‘000‘000‘000 Zeichen. Und seit 2003 das Internet als Web 2.0 mit Facebook, Twitter, YouTube, Blogs und Videos immer interaktiver und lebendiger Weiterlesen →
Es war nach den eidgenössischen Volksabstimmungen zur Ecopop-Initiative. Alt-Nationalrat Franz Steinegger wird im Tagesgespräch von SRF 1 zur Situation der Schweiz in Europa befragt. Mit Interesse verfolge ich die fundierten Antworten des langjährigen FDP-Politikers. Zum Schluss des Interviews fragt Susanne Brunner Franz Steinegger, wie zuversichtlich er sei, dass es in der ganzen Thematik eine Lösung gebe. Steineggers Antwort lässt mich aufhorchen: Er sehe die Lösung nicht ganz konkret, aber er sage immer: „Die Schweiz wird von der Vorsehung Gottes auch noch geleitet“.
Welch ein Interview-Schlusspunkt, den Franz Steinegger mit diesem Wort setzt. „Vorsehung Gottes“ ist das Stichwort. In aller Demut erkennt er an, dass es nicht die Politiker und auch nicht wir als Bürgerinnen und Bürger sind, die alles im Griff haben. Nein, wir können uns einem Gott anvertrauen, der vor-sorgt.
Mit dem Ausdruck „Vorsehung“ erinnert er an die markanten Worte, die auf dem Rand jedes Fünflibers eingeprägt sind: „Dominus providebit“ – „Der Herr wird vorsorgen“. „Providebit“ kommt vom lateinischen Verb „providere“, das für Begriffe steht wie „vorhersehen, voraussehen, Vorsorge treffen, Sorge tragen, sorgen für“.
„Dominus providebit“ – zwei kurze Worte mit Langzeitwirkung. Wenn Sie das nächste Mal einen Fünfliber aus Ihrem Portemonnaie nehmen, dann werfen Sie doch einen Blick auf den Rand der Münze und lassen Sie sich daran erinnern: Wir haben einen Gott, der für uns sorgt.
Ich wünsche Ihnen ein gutes, sorgenarmes neues Jahr!
Vitality – das neue besondere Gottesdiensterlebnis der ref. Kirche Pfäffikon ZH
Kennen Sie eine Firma, die nach 2000-jährigem Bestehen quicklebendig ist? Mir kommt da nur eine Organisation in den Sinn: Die christliche Kirche. Was vor 2000 Jahren mit Jesus Christus begann, ist heute die grösste religiöse Bewegung, zu der sich mehr als 2 Mia Menschen zählen. Christliche Kirchen sind heute weltweit gesehen vielfältiger und aktiver denn je.
Dass dies so ist, trotz unzähliger Fehlentscheidungen, düsterster Phasen und brutalster Verfolgung, ist ein Wunder und zeigt, dass Kirche mehr ist als eine menschliche Erfindung.
Dazu hat auch beigetragen, dass durch die Jahrhunderte immer wieder Menschen Gottes Liebe begegnet sind und einen neuen Bezug zum Glauben an Jesus Christus gefunden haben. Als Begeisterte haben sie der Kirche neue Impulse gegeben und sind neue Wege zu den Menschen gegangen. Vor 500 Jahren beispielsweise taten dies die Reformatoren Luther, Zwingli und Calvin. Doch mit dem bevorstehenden Feiern des Reformationsjubiläums ist es nicht getan. Eine Kirche, die sich nicht immer wieder reformiert, wird irgendwann zu einer leblosen Institution. Dies gilt nicht nur für jahrhundertealte Landes- oder Freikirchen, sondern auch für jüngste Neugründungen christlicher Kirchen.
„Wer will, dass die Kirche bleibt, wie sie ist, will nicht, dass sie bleibt.“ Dieser Satz fordert mich heraus in meiner eigenen „kirchlichen Bequemlichkeit“, neue Schritte in die Zukunft zu wagen.
Kennen Sie den Fernsehspot FOR von Smart? Wenn Sie ihn noch nicht kennen, kann ich Ihnen den Videoclip nur empfehlen. Eigentlich geht es im Video um urbane Mobilität – oder noch konkreter: Um Werbung für die Philosophie der kleinen Smart-Autos. Doch die Aussagen sind so stark und herausfordernd, dass die Autowerbung in den Hintergrund tritt und man den Power-Sätzen des Spots nachzudenken beginnt. Sätze, die man aufs ganze Leben beziehen kann. Sätze, die unser persönliches Leben, das Miteinander in Familie und Nachbarschaft, mein Berufsleben und sogar die Politik verändern könnten. Gespannt? Hier einige Sätze:
What are you FOR?
FOR – das heisst, für etwas zu sein
FOR sind nur drei Buchstaben, aber der Beginn von allem Grossen.
FÜR etwas zu sein, fordert den Status Quo heraus.
FÜR bedeutet: Lass uns zum Mond fliegen, statt zu Hause bleiben.
FÜR ist immer optimistisch und kennt keine Furcht.
FÜR ist eine Kraft, die in jedem von uns steckt.
Sei FÜR etwas – FÜR ein Leben voller Leben.
FÜR die Stadt, die du liebst.
Gegen etwas zu sein, ist einfach
– aber FÜR etwas zu sein, ist eine Haltung, die die Welt verändern kann.
Geniessen Sie das Video und lassen Sie sich herausfordern zur Faszination eines FÜR-Lebens!
Haben Sie sich schon einmal überlegt, wie Sie in 10 Jahren Medien konsumieren werden? Über welchen Kanal hören Sie dann Radio, welches Angebot wird Ihnen Ihr Fernsehgerät bieten? Und: Lesen Sie Ihre Bücher, Monatsmagazine und Tageszeitungen dann nur noch auf Ihrem „elektronischen Begleitgerät“? Und auf welchem Weg werden Sie sich Informationen rund um Lebens-, Sinn- und Glaubensfragen beschaffen, die Sie bewegen?
Die Medienlandschaft verändert sich rasant. Die Auflagen der bezahlten Zeitungen sinken kontinuierlich, die Verlage reagieren mit Stellenabbau. Tagesaktuelle Informationen beziehen wir zunehmend über das Internet – und dies erst noch schneller und gratis. Doch die Erlöse der Internetwerbung Weiterlesen →
„Kommen Sie auf unsere Seite!“ Mit diesem Slogan wirbt eine grosse Versicherung für den Wechsel zu ihrem Angebot. Die Werbespots zeigen, wie dynamische Menschen unterschiedlichsten Alters zielstrebig über eine rote Linie springen. „Kommen Sie auf unsere Seite!“ – die Einladung steht. Sie gilt allen Menschen mit Charakter, die den Mut und die Kraft haben, den Sprung über die rote Linie hin zu mehr Sicherheit zu wagen.
Bei meiner Bibel-Lektüre bin ich im Psalm 118 auf eine interessante Parallele zum Versicherungs-Werbespot gestossen. Da heisst es im sechsten Vers: „Der Herr ist auf meiner Seite, und ich brauche mich vor nichts und niemandem zu fürchten. Was kann mir ein Mensch schon antun?“ Weiterlesen →
Radio und Fernsehen geniessen bei der Schweizer Bevölkerung grosses Vertrauen – und dies erst noch zunehmend. Das belegen die Ergebnisse des „Sorgenbarometers“ 2013. Die beiden klassischen elektronischen Medien Radio und Fernsehen geniessen bei der Schweizer Bevölkerung grosses Vertrauen. Auf die Frage, wie gross ihr persönliches Vertrauen in verschiedene Institutionen sei, nannten 72 Prozent der Befragten das Radio. Das Medium belegt damit in der Vertrauensskala den dritten Spitzenplatz direkt hinter dem Bundesgericht (74 Prozent) Weiterlesen →
Kürzlich erzählte mir jemand, bei ihm öffne sich eine Türe zu einer neuen Aufgabe. Und eigentlich würde ihn diese Aufgabe begeistern, aber er wisse nicht, ob er sich das zutrauen solle… Kennen Sie dies auch? Man steht vor einer neuen Aufgabe, aber man weiss nicht, ob man den Entscheid wagen soll. Das Bisherige ist vertraut, das Neue macht Angst, denn man könnte dabei scheitern.
Vor ein paar Jahren stand ich mit ähnlichen Fragen vor einer offenen Tür. Mitten in meine Unsicherheit hinein zitierte ein Freund einen Satz von Sokrates: „Nicht weil es so schwer ist, wagen wir es nicht – weil wir es nicht wagen, ist es so schwer.“ Und er erinnerte mich an Josua aus der Bibel. Dieser junge Mann musste die Leitung des ganzen Volkes Israel übernehmen – das hatte vorher der langjährige und erfahrene Leiter Moses gemacht. Und nun sollte er plötzlich in diese riesigen Fussstapfen treten? Weiterlesen →
Die Jugendlichen in der Schweiz sind fit mit den neuen Medien. Das zeigt die JAMES-Studie, die alle zwei Jahre mehr als 1000 Jugendliche in der Schweiz zu ihrem Medienverhalten befragt. Fast alle Jugendlichen verfügen über Computer, Handy, TV und Internetzugang.
Hoch im Kurs bei den jungen Menschen zwischen 12 und 19 Jahren ist vor allem das Handy. 95% der Befragten haben ein eigenes Handy – 79% von ihnen haben ein Smartphone.Smartphones sind für Jugendliche zur digitalen Kommunikationszentrale geworden: Sie versenden Kurzmitteilungen und Bilder, knipsen Fotos, hören Musik, surfen im Internet, spielen Games, rufen soziale Netzwerke ab, lesen Emails oder stellen einfach nur den Wecker. Entsprechend sieht die Mediennutzung der 12- bis 19-Jährigen aus: 85% nutzen täglich ihr Handy, 70% sind jeden Tag im Internet und 60% hören Musik als MP3-Datei. Fernsehen schauen jeden Tag 42% der Weiterlesen →
Unübersehbar hing es an der Aussenwand eines Parkhauses des Flughafens Zürich-Kloten: Das riesige Werbeplakat der Airline mit dem berühmten Schweizer Kreuz auf dem Heck – und dem Slogan: „Kreuz ist Trumpf“.
Das Wort „Trumpf“ kennen alle Jass-Freunde gut. Wer viele Trumpfkarten besitzt, hat grosse Chancen auf einen Sieg. Im Online-Lexikon Wikipedia lese ich, dass „Trumpf“ die Abkürzung von „Triumph“ ist. Und unter dem Stichwort „Kreuz“ erklärt Wikipedia: „Das Kreuz symbolisiert die Verbindung zwischen Weiterlesen →