JA zur neuen Radio- und TV-Abgabe

DAB-Sender sorgen für eine sichere Radiozukunft in der Schweiz„Die neue Radio- und TV-Abgabe ist fairer, unbürokratischer, günstiger – und hilft auch den Radioprogrammen von ERF Medien.“

Im vergangenen September hat das Parlament die Revision des neuen Radio- und TV-Gesetzes (RTVG) verabschiedet. Da der Schweizerische Gewerbeverband inzwischen dagegen das Referendum ergriffen hat, steht am 14. Juni eine Volksabstimmung darüber an. Worum geht es?

Mit dem revidierten Gesetz löst eine neue Abgabe die veraltete Radio- und TV-Empfangsgebühr ab. Bisher muss diese Gebühr bezahlen, wer über ein betriebsbereites Radio- oder TV-Gerät verfügt. Mit den neuen Radio- und TV-Empfangsmöglichkeiten über PC, Tablet-Computer oder Smartphone konnte dies aber immer weniger kontrolliert werden. Immer mehr konsumierten Radio und TV, ohne Gebühren zu bezahlen. Und ehrliche Gebührenzahlende, die ihren Empfang ordentlich Weiterlesen

Die Medienrevolution

Moderator Markus Lanz in der letzten Wetten dass-Sendung

Moderator Markus Lanz in der letzten „Wetten dass…?“-Sendung im Dezember 2014

Internet und Smartphone sind zu einem ganz selbstverständlichen Bestandteil unseres Alltags geworden. Wir wachsen dabei so in die neue Medienwelt hinein, dass wir fast vergessen, wie grundlegend der aktuelle Umbruch nicht nur unser Medienverhalten, sondern unsere ganze Gesellschaft verändert.

6. August 1991: Am CERN in Genf wird das World Wide Web öffentlich – ein erster Webserver nimmt seinen Dienst auf. Noch nicht einmal 25 Jahre später blicken wir auf eine rasante Entwicklung zurück. So verzeichnet man heute ein weltweites Datenaufkommen von einem Exabyte pro Tag – in Worten sind dies 1‘000‘000‘000‘000‘000‘000 Zeichen. Und seit 2003 das Internet als Web 2.0 mit Facebook, Twitter, YouTube, Blogs und Videos immer interaktiver und lebendiger Weiterlesen

Vorsicht Manipulation!

FBDas Experiment fand im Januar 2012 statt – informiert wurde erst in diesem Sommer.
Das soziale Netzwerk Facebook testete mit rund 689‘000 Nutzerinnen und Nutzern, wie sich Nachrichten auf ihr Verhalten auswirken.
Konkret: Bei einem Teil von ihnen wurden auf der persönlichen News-Seite mehr positive Nachrichten von Freunden angezeigt, bei anderen mehr negative Nachrichten.

Der gemessene Effekt war zwar klein, aber klar: Wer mehr positive Nachrichten auf seiner Neuigkeiten-Einstiegsseite vorfand, schrieb auch selbst mehr positive Nachrichten – und umgekehrt. Und wem sowohl emotionale positive als auch negative Weiterlesen

Fit für die Medienzukunft

Multimedia-Studio von ERF Medien SchweizHaben Sie sich schon einmal überlegt, wie Sie in 10 Jahren Medien konsumieren werden? Über welchen Kanal hören Sie dann Radio, welches Angebot wird Ihnen Ihr Fernsehgerät bieten? Und: Lesen Sie Ihre Bücher, Monatsmagazine und Tageszeitungen dann nur noch auf Ihrem „elektronischen Begleitgerät“? Und auf welchem Weg werden Sie sich Informationen rund um Lebens-, Sinn- und Glaubensfragen beschaffen, die Sie bewegen?

Die Medienlandschaft verändert sich rasant. Die Auflagen der bezahlten Zeitungen sinken kontinuierlich, die Verlage reagieren mit Stellenabbau. Tagesaktuelle Informationen beziehen wir zunehmend über das Internet – und dies erst noch schneller und gratis. Doch die Erlöse der Internetwerbung Weiterlesen

Zeit zum Umsteigen!

RLC_ERFPlusPlanen Sie, in nächster Zeit ein neues Auto zu kaufen? Oder möchten Sie eine neue HiFi-Anlage, ein Radio oder einen Radiowecker anschaffen? Dann vergessen Sie nicht, auf integrierten DAB + Empfang zu achten. Kluge Radiohörerinnen und Radiohörer wechseln jetzt auf DAB +.

Vorsicht ist vor allem beim Autokauf geboten. Denn besonders in der Automobilbranche gibt es noch Garagen und Autoverkäufer, die Neuwagen verkaufen, ohne ihre Kunden auf DAB + Radios Weiterlesen

Journalismus muss positiver werden

hph„Bad news are good news“ – „schlechte Nachrichten sind gute Nachrichten“, so lautet eine Binsenwahrheit der Medien. Doch der Journalismus muss aus Fehlern lernen und positiver werden.

Schlechte Nachrichten sind attraktiv, gute Nachrichten kaum. Oder hören Sie in den Medien von Ländern, die seit Jahren trotz ihrer grossen Unterschiedlichkeit in Frieden miteinander leben? Sehen Sie Beiträge über die Millionen von Ehepaaren, die sich während Jahrzehnten treu sind und einander selbst in schwierigen Zeiten gegenseitig unterstützen? Werden Sie überhäuft von Medienberichten, die zeigen, wie gut wir’s in unserem Land haben? Vermutlich kaum. Stattdessen vernehmen wir täglich von Kriegen, Konflikten, häuslicher Gewalt, Weiterlesen

Schweizer Bevölkerung vertraut Radio und Fernsehen

Radio + TV geniessen VertrauenRadio und Fernsehen geniessen bei der Schweizer Bevölkerung grosses Vertrauen – und dies erst noch zunehmend. Das belegen die Ergebnisse des „Sorgenbarometers“ 2013. Die beiden klassischen elektronischen Medien Radio und Fernsehen geniessen bei der Schweizer Bevölkerung grosses Vertrauen. Auf die Frage, wie gross ihr persönliches Vertrauen in verschiedene Institutionen sei, nannten 72 Prozent der Befragten das Radio. Das Medium belegt damit in der Vertrauensskala den dritten Spitzenplatz direkt hinter dem Bundesgericht (74 Prozent) Weiterlesen

„Musik soll Heimat vermitteln“

Musikchef_Simon_MuellerGute Musik am Radio begleitet, bewegt und beflügelt uns. Doch was ist „gute Musik“? Und nach welchen Kriterien wird bei Radiosendern die Musik ausgewählt? Das habe ich unseren Musikchef Simon Müller bei Radio Life Channel gefragt. Er bestimmt den Musikteppich, der uns Hörerinnen und Hörer durch den Alltag begleitet.


Simon, was ist das oberste Ziel der Musik auf Radio Life Channel?

Unsere Musiktitel sollen unterhalten, die Hörer optimal durch den Tag begleiten, ihnen Neues vorstellen, aber vor allem auch mit bekannten Songs eine Art Heimat bieten. Es soll nach wenigen Minuten Musik klar sein, dass es sich hier um Radio Life Channel handelt.

…das klingt nach hohen Anforderungen…?
Das stimmt. Die Musikredaktion von Radio Life Channel gibt ihr Bestes, diese zu erreichen. Wir freuen uns sehr, dass wir der Schweizer Radiolandschaft ein Weiterlesen

Trend „Digital detox holidays“ – oder: Zeit zum Abschalten!

Wie habe ich mich auf meine dreiwöchigen Sommerferien gefreut! Einmal im Jahr gönnen wir uns als Familie diese gemeinsame Zeit fernab  von den Verpflichtungen des Alltags. Doch irgendwie konnte ich gedanklich nicht richtig abschalten. APower buttonm Ende der ersten Woche beklagte ich mich bei meiner Frau, dass ich trotz wunderschöner Ferientage gedanklich immer wieder an der Arbeit sei… Mit ihrer Antwort traf sie den Nagel auf den Kopf: „Kein Wunder – du liest jeden Tag deine geschäftlichen Mails!“

Offenbar bin ich kein Einzelfall: Gemäss einer Umfrage von American Express bleiben 83 Prozent der Arbeitnehmenden während den Ferien elektronisch mit dem Büro in Kontakt. Das permanente Online-Sein gefährdet dabei nicht nur unsere Ferien, sondern Weiterlesen

Jugendliche sind fit mit neuen Medien

james

Die Jugendlichen in der Schweiz sind fit mit den neuen Medien. Das zeigt die JAMES-Studie, die alle zwei Jahre mehr als 1000 Jugendliche in der Schweiz zu ihrem Medienverhalten befragt. Fast alle Jugendlichen verfügen über Computer, Handy, TV und Internetzugang.

Hoch im Kurs bei den jungen Menschen zwischen 12 und 19 Jahren ist vor allem das Handy. 95% der Befragten haben ein eigenes Handy – 79% von ihnen haben ein Smartphone.Smartphones sind für Jugendliche zur digitalen Kommunikationszentrale geworden: Sie versenden Kurzmitteilungen und Bilder, knipsen Fotos, hören Musik, surfen im Internet, spielen Games, rufen soziale Netzwerke ab, lesen Emails oder stellen einfach nur den Wecker. Entsprechend sieht die Mediennutzung der 12- bis 19-Jährigen aus: 85% nutzen täglich ihr Handy, 70% sind jeden Tag im Internet und 60% hören Musik als MP3-Datei. Fernsehen schauen jeden Tag 42% der Weiterlesen