Mehr als 7 Stunden Medienkonsum pro Tag

Deutsch: Zürich, Schweizer Fernsehen DRS (SRF)...

Zürich, Schweizer Fernsehen DRS (SRF), Fernsehstrasse 1-4 (Photo credit: Wikipedia)

Menschen in der Deutschschweiz nutzen mehr als sieben Stunden pro Tag Massenmedien. Der Medienkonsum hat damit für Herrn und Frau Schweizer einen ähnlich wichtigen Stellenwert wie die Arbeit oder der Schlaf. Deutschschweizerinnen und Deutschschweizer nutzen während 461 Minuten die Angebote der Massenmedien – pro Tag notabene! Damit übertrumpfen sie selbst ihre Mitbürgerinnen und Mitbürger aus dem Welschland um rund 10 Minuten und die Tessinerinnen und Tessiner um 20 Minuten Medienkonsum pro Tag. Gegen 70 Prozent der Mediennutzungszeit wird mit TV- und Radiokonsum verbracht. Das zeigen die Ergebnisse der „Time Use Study“, die von der Mediapulse Stiftung für Medienforschung regelmässig durchgeführt wird.

Diese Zahlen machen deutlich, dass Medien im täglichen Leben einen immer wichtigeren Stellenwert einnehmen. Im Vergleich zur aktuellen Mediennutzung in der Deutschschweiz von 461 Minuten pro Tag waren es bei der „Time Use Study“ im Jahr 2010 erst 412 Minuten und 2008 gar erst 373 Minuten pro Tag. Damit hat der tägliche Medienkonsum seit 2008 um 24 Prozent zugenommen. Unterschiede in der Aufteilung dieser Medienzeit zeigen sich je nach Nutzergruppe. So nutzen Business-Pendler beispielsweise tagsüber während der Arbeitszeit vor allem Radio und Internet und schauen erst abends Fernsehen. Anders sieht die Nutzung bei den Frauen und Männern aus, die vor allem im Haushalt tätig sind: Sie nehmen sich am Vormittag mehr Zeit zum Zeitungslesen und Radiohören und schalten dann bereits im Laufe des Nachmittages vermehrt auf Fernsehen um.

Obwohl das Internet in den unterschiedlichsten Lebensbereichen immer präsenter wird, bleiben insgesamt Radio und Fernsehen die beiden Massenmedien, mit dem man in unserem Land am meisten Zeit verbringt. Dabei ergänzen sich die beiden Medien im Blick auf ihre zeitliche Nutzung: Radio hört man vor allem tagsüber, Fernsehen schaut man vor allem abends. Übrigens: Im Welschland und Tessin sieht das Mediennutzungsverhalten leicht anders aus – hier geschieht der Wechsel von Radio auf Fernsehen bereits am Mittag.

Die Ergebnisse der Time Use Study basieren auf einer repräsentativen Befragung mit 3200 Interviews in der ganzen Schweiz. Sie belegen, dass „neue“ Medien die „alten“ Massenmedien nicht verdrängen, sondern ergänzen und dass die Medien im Lebensalltag heutiger Menschen so präsent sind wie nie zuvor. Erfolgversprechend in der Kommunikation ist daher eine kombinierte Nutzung der verschiedenen Medienkanäle Radio, Fernsehen, Internet und Print.

Diese Strategie setzen auch ERF Medien konsequent um. Verena Birchler, Leiterin Kommunikation meint dazu: „Wir arbeiten da, wo Menschen sich 7 Stunden pro Tag aufhalten… Deshalb ist es uns wichtig, die Medien mit positiven Inhalten zu füllen – mit Radio Life Channel und ERF Plus, mit FENSTER ZUM SONNTAG-Talk und ERF 1 und mit dem Medienportal www.erf.ch. Als ERF Medien wollen wir Programme gestalten, durch die Menschen den christlichen Glauben entdecken und ihr Leben gestalten können.“

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