Ein Tag ohne Handy

Deutsch: katholische Pfarrkirche St. Lambertus...

Es war ein ganz dummes Gefühl. Ich war am Morgen aus dem Haus gegangen und hatte mein Handy zu Hause liegen gelassen. Und nun musste ich einen ganzen Tag ohne meinen digitalen Begleiter leben. Einen ganzen Tag!!!

Einen ganzen Tag nicht erreichbar sein und niemandem anrufen können. Einen ganzen Tag lang keine Termine nachschauen oder abmachen können. Unterwegs sein und einen ganzen Tag lang keine Emails und keine SMS empfangen oder senden können. Unzählige Male wollte ich handeln – und immer wieder die bittere Erkenntnis: Aaah, das kann ich ohne Handy nicht tun. Und als ich in der Nacht nach Hause fuhr, beunruhigte mich der Gedanke: Was mache ich nun, wenn ich eine Panne habe – wie kann ich Hilfe holen, so ganz ohne mein Handy?

Bin ich Handy-süchtig? Dieser Gedanke beschäftigte mich, als ich am Abend dieses Tages nach Hause kam und mein Handy auf dem Tisch liegen sah: Bin ich tatsächlich so abhängig von einem Gerät geworden, dass ich ohne dieses Gerät fast nicht mehr leben kann?

Und das, obwohl ich weiss, dass Gott uns Menschen verspricht, immer bei uns zu sein? Dieser Gott, von dem es schon in der Weihnachtsgeschichte heisst, er sei der „Immanuel“, der „Gott-ist-mit-uns-Gott“. Der Gott, der in seinem Sohn Jesus Mensch wurde, der mit uns sein will, mit dem wir reden können, auf den wir zählen können: Er steht uns bei.

Gott ist bei uns – in allen Situationen, die wir heute erleben, lässt er uns nicht allein. Egal, ob wir ein Handy dabei haben oder nicht…

2 Gedanken zu „Ein Tag ohne Handy

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